Nach Analgokäse jetzt der nächste Nahrungsmittelskandal
Das Verbraucherschutzministerum teilte am Freitag mit, dass bei einer Kontrolle von Gastronomiebetrieben in Hessen bei der gut 68 Prozent aller genommenen Proben es sich nicht um echten Schinken, sonderm um Mogelschinken gehandelt hat. Nach Angaben von Verbraucherschützern wird auch in anderen Bundesländern mit Schinken-Imitaten geschummelt.
Dieses “Schinkenimitat” besteht aus einem großen Anteil von schnittfestem Stärke-Gel, in das kleine Fleischstücke eingebettet sind. Grund für den Einsatz ist, wie immer der Preis, denn das Schinkenimitat ist augrund seiner Zusammensetzung sehr viel günstiger als echter Schinken. Der Gehalt an Fleischeiweiß ist im Vergleich zu echtem Schinken niedrig, der Fremdwassergehalt jedoch sehr hoch.
Insgesamt 528 Proben wurden seit 2006 in Hessen bei Gastronomen, Herstellern und Händlern genommen und infast jedem dritten Fall wurde Schinkenimitat gefunden. Besonders häufig seien die Beanstandungen in Gaststätten gewesen, wo in etwa zwei Dritteln der Fälle – etwa für Pizza oder Nudelgerichte – Mogelschinken verwendet wurde.
Warnung vor Pestiziden in Kirschen
Aus deutschen Supermärkten stammende Proben ergaben, dass gerade aus Spanien und Frankreich stammende Kirschen einen hohen Anteil an Pestizid Rückständen aufweisen. Es wurden zwar in keiner Probe gesetzliche Grenzwerte überschritten, allerdings waren fünf der zwölf Kirschproben aus konventionellem Anbau laut Greenpeace so hohe Pestizidmengen enthalten, dass sie als nicht empfehlenswert beurteilt wurden.
Die gefundenen Pestizide stehen im Verdacht Krebs auszulösen und die Fortpflanzung bzw. Fruchtbarkeit zu beeinträchtigen. Nur drei der getesten Kirschproben waren frei von Rückständen.
Dahingegen sind die derzeit im Handel angebotenen Erdbeeren aus Deutschland und Spanien kaum mit unerwünschten Agrarchemikalien belastet. Von den insgesamt 28 getesteten Erdbeerproben waren keine bis kaum messbare Spritzmittelrückstände nachweisbar.
Erfreulich ist aber, dass sich immer mehr Supermärkte darum bemühen spritzmittelfreies Obst und Gemüse anzubieten. Dies sei laut Greenpeacse eine Reaktion auf die umfassenden Greenpeace-Tests zwischen den Jahren 2006 und 2007, die zu verschärften Standards und Kontrollen für Pestizid-Rückstände geführt hätten.
Vermarktung von Klonfleisch in der EU beschlossen
Die EU-Landwirtschaftsminister fällten einen entsprechenden Beschluss in Luxemburg einstimmig. Grundsätzlich ist der Verkauf des Fleischs geklonter Tiere in der EU verboten – für das Fleisch der Nachkommen gab es bislang aber eine Gesetzeslücke.
Der Beschluss weitet die bestehende Verordnung für neuartige Lebensmittel erstmals auf Nahrungsmittel aus, die von Nachkommen geklonter Tiere stammen. Danach setzt die Vermarktung von Klon-Produkten in Europa ein strenges Zulassungsverfahren voraus. Erst muss eine Risikobewertung von der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erstellt und vorgelegt werden und erst dann kann die EU-Kommission ein Klonprodukt nach Abstimmung mit den EU-Staaten zulassen. Doch dies genügt den meisten Staaten nicht, so verlangt Deutschland und 23 weitere EU-Staaten noch weitergehende Regeln und forderten die EU-Kommission zugleich auf, ein eigenes Gesetz für Klonprodukte vorzulegen.
Nun hängt alles vom Europa Parlament ab. Bereits im März wurde in einer ersten Lesung darüber abgestimmt und das Vorhaben durchgefallen.
Protest gibt es sowohl seitens der Politik als auch der Industrie. Auch der Deutsche Tierschutzbund und der Deutsche Bauernverband (DBV) sind einstimmig dagegen. Nicht nur Gesundheitsaspekte, sondern auch ethische Fragen wie Tierschutz, Tiergesundheit und genetische Vielfalt müssten berücksichtigt werden, erklärte der DBV. Kritiker verweisen zudem auf die Leiden und Schmerzen der Tiere durch das Klonen. Auch seien Klontiere oft krankheitsanfälliger und lebten kürzer.
Hintergrund für das ganze Vorhaben ist wohl das Interesse der Industrie aus den USA Klonfleisch in die EU einzuführen und damit einen riesigen Markt zu erschließen. Dort ist der Verkauf von Klonfleisch erlaubt, auch wurden dort bereits Mastbullen geklont. Ob das Fleisch ihrer Nachkommen aber in den Supermärkten und auf den Tischen der Verbraucher landet, ist schwierig nachzuvollziehen, denn eine Kennzeichnung ist nicht vorgeschrieben. Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch mahnte, Klonfleisch dürfe den Verbrauchern nicht “untergejubelt” werden.
Zum Glück gibt es die Möglichkeit, Naturheilprodukte und Produkte für gesunde Ernährung zu kaufen und nicht abhängig von genetisch veränderten Lebensmitteln zu sein.
Mit Sauerstoff angereicherte Getränke sind Werbelüge
Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat die angeblich leistungssteigernde Wirkung von Getränken mit Sauerstoffzusatz unter die Lupe genommen und als Werbelüge kritisiert. Mit ihrer Hilfe könnten wir unerwünschten Magenbeschwerden aus dem Weg gehen.
Als Beispiel nannte Foodwatch das als “Powerstoff mit Sauerstoff” angepriesene Erfrischungsgetränk Active O2 des Herstellers Adelholzener Alpenquellen. Die zuästzliche Zufuhr von Sauerstoff hat bei gesunden Menschen so gut wie keinen Effekt, erklärte Foodwatch. Dafür sei Active 02 drei bis viermal so teuer wie normales Mineralwasser. Weiterer Nachteil: als aromatisiertes Erfrischungsgetränk enthalte das Getränk zudem etwa vier Prozent Zucker.
Der im Wasser gelöste Sauerstoff soll laut Werbung auf der Homepage des Herstellers durch die Magenwand in die Blutgefäße des Bauchraums und somit in das venöse Blut gelangen, welches insbesondere die Leber durchströme. Der Leber kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung zu, denn sie spielt eine Schlüsselrolle bei allen Stoffwechselvorgängen im Körper. Dies sei nach Angaben des Herstellers in einer wissenschaftlichen Studie bewiesen worden. Diese Studie wurde aber an Kaninchen durchgeführt, und ein Nutzen für die Tiere konnte nicht nachgewiesen werden.
Active O2 sei eine “Abzocke” des Verbrauchers, sagte Anne Markwardt, Leiterin der Foodwatch-Kampagne abgespeist.de, der Nachrichtenagentur AFP. Das Getränk sei ein “besonders dreistes Beispiel für den Versuch, dem Verbraucher mit einem angeblich gesundheitlichen Zusatznutzen das Geld aus der Tasche zu ziehen”.
Mit der Kampagne abgespeist.de wendet sich Foodwatch gegen irreführende Werbepraktiken von Lebensmittelherstellern. Dazu stellt die Organisation auf ihrer Internetseite regelmäßig Produkte vor, die nach ihren Angaben nicht halten, was sie versprechen.
Seriösen Homoepathiebedarf finden Sie, wenn Sie dem Link folgen.
Lebensmittel ohne Gentechnik finden
Greenpeace listet erstmals in einem Einkaufsratgeber Produkte mit der freiwilligen Kennzeichnung: “ohne Gentechnik” auf. Damit können Verbraucher künftig schneller gentechnikfreie Lebensmittel.
Die Broschüre solle Verbraucher informieren, welche Unternehmen bei der Herstellung tierischer Lebensmittel ohne Gentechnik auskommen und welche nicht auf Tierfutter mit Gen-Pflanzen verzichten, erläutert die Umweltorganisation in Hamburg.
Bis dato besteht keine Kennzeichnungspflicht für Produkte wie Eier, Fleisch und Milch von Tieren, die mit Gen-Pflanzen gefüttert wurden.
Gesundes Essen ist übrigens auch ein Weg um schnell abnehmen zu können.
Die Broschüre “Essen ohne Gentechnik” kann kostenlos unter Tel. 040/30 61 81 20 bestellt oder unter www.greenpeace.de heruntergeladen werden.
Abnehmen durch üppiges Frühstück
Frühstücken wie ein Kaiser, zu Mittag essen wie ein König, zu Abend essen wie ein Bettler – das weiß der Volksmund zu berichten. Und auch Ernährungswissenschaftler sind sich einig, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist. Dennoch verzichten 28 Prozent der Europäer auf die regelmäßige Mahlzeit am Morgen und begnügt sich statt dessen mit einem schwarzen Wachmacher.
In Deutschland verlassen rund 10 Prozent der Bürger das Haus mit leerem Magen. Dabei gehen Männer mit 12 Prozent häufiger leer aus als Frauen mit 8 Prozent. Rund 25 Prozent frühstücken erst auf Arbeit, weitere 25 Prozent genehmigen sich nur gelegentlich einen vollen Teller am Morgen.
Frühstücksverweigerer tun sich keinen Gefallen. So riskieren sie nicht nur leere Energietanks und damit verbunden eine schwindende körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, sondern außerdem pfundige Spätfolgen. Denn eine Langzeit-Studie der amerikanischen “National Weight Control Registry” belegt: Wer auf das Frühstück verzichtet, erhöht sein Risiko, übergewichtig zu werden. Sein Idealgewicht erreicht man so nicht.
Die “National Weight Control Registry” wertet in einer Langzeit-Studie seit 1994 das Verhalten von inzwischen mehr als 5000 Menschen aus. Alle haben es geschafft, mindestens 15 Kilo abzunehmen und ihr Gewicht mindestens ein Jahr lang zu halten. Der durchschnittliche Gewichtsverlust der Studienteilnehmer liegt sogar bei 33 Kilo, die sie im Schnitt seit sechs Jahren nicht wieder angefuttert haben. Doch wie sieht ihre Erfolgsstrategie aus?
Die Auswertung von Fragebögen, die die Teilnehmer regelmäßig auszufüllen haben, ergab, dass es zahlreiche unterschiedliche Strategien im Kampf gegen die Rettungsringe gibt. Doch eines vereint die meisten Teilnehmer: Die übergroße Mehrheit frühstückt regelmäßig. Stolze 78 Prozent gaben an, das Frühstück nie ausfallen zu lassen. Studienleiter Dr. Jim Hill von der University of Colorado ist sich sicher, dass dies ein deutliches Zeichen für die große Bedeutung des Frühstücks im Kampf gegen Übergewicht ist. Untersuchungen an der Harvard Medical School und der University of Massachusetts geben ihm recht. Wer das Frühstück regelmäßig ausfallen lässt, trägt demnach ein um bis zu 450 Prozent höheres Risiko, übergewichtig zu werden.
Red Bull Cola wegen Spuren von Kokain in der Kritik
In mehreren Bundesländern wurde das wegen Kokainspuren umstrittene Getränk Red Bull Cola bereits verboten. Jetzt hat das Bundesinstitut für Risikobewertung das verbotene Getränk unter die Lupe genommen und als gesundheitlich ungefährlich eingestuft.
Ein bereits an das Bundesverbraucherministerium weitergeleiteter Zwischenbericht hat ergeben, dass es erst ab Mengen zu einer Gefährdung komme, die niemand zu sich nehmen kann, sagte eine Sprecherin des Bundesinstituts.
Erst ab einem Verzehr von 4,8 Milligramm Kokain pro Liter und Tag treten negative Effekte auf. Allerdings wurde in einer in Nordrhein-Westfalen genommenen Probe nur 0,4 Mikrogramm gefunden. Für eine Gesundheitsgefährdung müssten demnach pro Tag 12.000 Liter Red Bull Cola getrunken werden.
Die Drogenbeauftragte der Unions-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn (CSU), nannte gleichwohl das Verbot des Getränks in mehreren Bundesländern richtig. “Selbst wenn die Untersuchung des Bundesamtes für Risikobewertung ergeben sollte, dass die Red Bull Cola nicht gesundheitsgefährdend ist, kann es nicht angehen, dass sich Lebensmittel in Verkaufsregalen befinden, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, weil sie harte Drogen wie Kokain enthalten”, erklärte Eichhorn.
Besonders problematisch ist auch der hohe Zuckergehalt, der zu schlimmsten Problemen der Zähne führen kann. Wer jahrelang überzuckerte Getränke zu sich nimmt, der braucht irgendwann jede Menge Zahnprothesen Info.
Heilpraktikerausbildung im Raum Hannover| lebensbluete.de
Wer eine Heilpraktikerausbildung im Raum Hannover anstrebt dem möchten wir die Seite http://www.lebensbluete.de dringend ans Herz legen. Hier gibt es viele interessante Informationen zum Thema Heilpraktikerausbildung sowie Ausbildung und Weiterbildung in Homöopathie, Heilpflanzen- und Phytotherapie, Akupunktur/TCM, Bachblüten, Schüßler Salze, Reiki, Fußreflexzonentherapie u.a. Therapien in Hannover
Ich bin auf die Seite gestoßen und war wiklich begeistert. Daher hier diese Vorstellung.
Hätten sie es gewusst?
Das sind die 12 größten Dickmacher schlechthin, die man kennen sollte, wenn man gesund Abnehmen will:
Milch:
Milch enthält zwar viel Kalzium und schützt damit die Knochen, aber durch den Fettgehalt gilt Milch nicht unbedingt als kalorienarmes Getränk. Eine gute Alternative sind entrahmte Milch oder Buttermilch.
Alkohol:
Auch Alkohol macht sich auf dem Kalorienkonto bemerkbar. Ein großes Bier (0,5 l) enthält 250 Kalorien, ebenso viele Kalorien wie in 50 Gramm Salami stecken. Nicht zuletzt fördert Alkohol auch das Hungergefühl.
Fruchtsaft:
Fruchtsaft ist ein heimlicher Dickmacher – durch den Fruchtzucker macht zu viel Saft auf Dauer dick. Besser ist es, ungesüßten Tee oder Fruchtschorle (Verhältnis 1/3 Saft und 2/3 Wasser) zu trinken.
Brot:
Pluspunkte auf dem Kalorienkonto kann man sammeln, wenn man auf Toast und Weißbrot verzichtet und auf Vollkornbrot umsteigt. Die quadratischen Toastscheiben enthalten nämlich viermal soviel Fett wie eine Scheibe Vollkornbrot.
Wurst:
Der Fettgehalt bei Wurst ist sehr unterschiedlich. Zu den fettreichen Wurstsorten gehören streichfähige Sorten wie Leberwurst, Mettwurst und Teewurst, aber auch Fleisch-, Gelbwurst und Salami. Kalorienarme Alternativen sind Wurstsorten mit Geflügel.
Käse:
Käse kann sehr viel Fett enthalten. Weicher Camembert und Brie hat meistens einen Fettanteil von 50 Prozent in der Trockenmasse. Kalorienärmer sind Hart- und Schnittkäse mit 25 Prozent und 30 Prozent Fett in der Trockenmasse. Es lohnt sich, im Supermarkt nach diesen Sorten Ausschau zu halten.
Thunfisch:
Gemeinhin gilt Fisch als leichte, kalorienarme Nahrung. Doch Thunfisch ist die reinste Fettfalle: In 100 Gramm sind 15,5 Gramm Fett enthalten. Und auch Calamares sind mit 11 Gramm Fett pro 100 Gramm nicht gerade figurschonend. Als Alternative sind gegrillte Scampi zu empfehlen – diese enthalten nur ein Gramm Fett.
Avocado:
In nur 100 Gramm Avocado stecken 23 Gramm Fett, damit ist die Avocado eine richtige Fettbombe. Zwar liefert die Frucht auch wichtige Vitamine, die bessere Alternativen sind mit je einem Gramm Fett pro 100 Gramm jedoch Mangos und Ananas.
Kuchen:
Kuchen ist nicht gleich Kuchen. Während bei Sahnetorten und Schokoladenkuchen auf den ersten Blick klar ist, dass es sich hier um Kalorienbomben handelt, denken die meisten bei Rührkuchen nicht gleich an eine Kaloriensünde. Dabei hat Marmorkuchen einen Fettanteil von 54 Prozent. Besser ist der Verzehr von Obstkuchen mit einem hohen Fruchtanteil.
Schokolade:
Mit 560 Kilokalorien je 100 Gramm ist Vollmilchschokolade eine richtige Figurfalle. Hier lohnt es sich, der Zartbittervariante eine Chance zu geben – eine Tafel hiervon hat vergleichsweise “nur” 507 Kilokalorien.
Nüsse:
Nüsse senken zwar den Cholesterinspiegel und schützen das Herz, dafür sind die kleinen Kerne aber auch wahre Fettbomben. 100 Gramm Erdnüsse enthalten 600 Kalorien und 50 Gramm Fett. Da sie sich positiv auf die Gesundheit auswirken, ist der Verzehr von kleinen Mengen durchaus empfehlenswert – Experten raten zu einer Handvoll täglich.
Gummibärchen:
Gummibärchen werden immer wieder als fettfreie Alternative zu Chips angepriesen. Dabei enthalten bereits drei der kleinen Bärchen fast so viel Zucker wie ein Stück Würfelzucker. Kleine Naschkatzen sollten lieber zu Salzstangen oder Zartbitterschokolade greifen.
Siehe hierzu auch: Ernährung und Esskultur
Verbrauchertäuschung mit Käseersatzstoffen
In der Lebensmittelindustrie wird bei der Herstellung von Lebensmitteln immer mehr sogenannten “Analog”-Käse eingesetzt. Aber auch Pizzabäcker, Bäckereien und Gastwirte sollen dies tun. Im Klartext bedeutet das: zum Überbacken einer Pizza wird anstatt echtem Käse ein Gemisch aus Eiweißpulver, Wasser und Pflanzenöl verwendet, dass auch noch mit Geschmacksverstärken versehen wird.
Grund hierfür ist mal wieder die Kostenschraube. Der Einsatz dieses Käseersatzstoffs ist rund 40% günstiger als mit echtem Käse.
Verbraucher erfahren aber häufig gar nicht, dass Käseersatzstoffe verwendet werden, denn es wird schlicht und ergreifend verschwiegen. Welcher Hersteller würde schon freiwillig auf die Verpackung schreiben, dass das Produkt lediglich mit “Kunstkäse” gemacht wurde?
Eine entsprechende Kennzeichnung ist aber laut dem dem Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Bleser, Pflicht und verstößt gegen die geltende Gesetzeslage und ist eine dreiste Kundentäuschung. Wenn “Käse” als Zutat auf der Verpackung angegeben wird, so muss dieser auch aus 100 Prozent Milch hergestellt worden sein.
Nicht nur die Verbraucher, sondern auch unsere Milchbauern sind die Leidtragenden dieser dreisten Täuschung. Denn dadurch, dass immer mehr Kunstkäse eingesetzt wird, schrumpft der Bedarf an Kuhmilch für die Käseherstellung, weil die Nachfrage dafür zurückgeht. Vor diesem Hintergrund hat die Lebensmittelindustrie und auch die Gastronomie die moralische Verpflichtung, durch den Einsatz von echtem Käse einen Beitrag zur Stabilisierung der Nachfrage nach Milchprodukten zu leisten. Tipps zum Abnehmen kann man übrigens hier finden.