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McDonald’s verzichtet auf Fleisch von kastrierten Schweinen

Ab 2011 will McDonald’s spätestens kein Schweinefleisch von kastrierten Tieren mehr verwenden.

Die Fastfood-Kette teilte am Dienstag in München mit, dass man bis dahin ausschließlich Schweinefleisch von Betrieben verwenden will, die den Standard des QS-Prüfsystems entsprechen und bei der Ferkelkastration Schmerzmittel einsetzen.

Der Hintergrund dazu ist, dass in Deutschland Ferkel in den ersten Tagen nach der Geburt ohne Betäubung kastriert werden dürfen. Dies sei eine sehr schmerzhafte Prozedur, kritisieren Tierschützer. Die Kastration soll die mit der Geschlechtsreife männlicher Tiere entstehende Geschmacksveränderung des Fleisches verhindern.

Statt der Kastration fordert der Deutsche Tierschutzbund eine Impfung gegen den Ebergeruch oder eine Kastration unter Betäubung. Die Tiere schon vor der Geschlechtsreife zu schlachten sei aber der beste Weg – denn dann sinkt die Menge des produzierten Schweinefleischs, weil die jungen Tiere nicht so viel Gewicht auf die Waage bringen. McDonald’s forderte die deutsche Landwirtschaft auf, auf die Ferkelkastration zu verzichten. Anderenfalls werde das Unternehmen sein Schweinefleisch im Ausland einkaufen.

Hätten sie es gewusst?

Das sind die 12 größten Dickmacher schlechthin, die man kennen sollte, wenn man gesund Abnehmen will:

Milch:
Milch enthält zwar viel Kalzium und schützt damit die Knochen, aber durch den Fettgehalt gilt Milch nicht unbedingt als kalorienarmes Getränk. Eine gute Alternative sind entrahmte Milch oder Buttermilch.

Alkohol:
Auch Alkohol macht sich auf dem Kalorienkonto bemerkbar. Ein großes Bier (0,5 l) enthält 250 Kalorien, ebenso viele Kalorien wie in 50 Gramm Salami stecken. Nicht zuletzt fördert Alkohol auch das Hungergefühl.

Fruchtsaft:
Fruchtsaft ist ein heimlicher Dickmacher – durch den Fruchtzucker macht zu viel Saft auf Dauer dick. Besser ist es, ungesüßten Tee oder Fruchtschorle (Verhältnis 1/3 Saft und 2/3 Wasser) zu trinken.

Brot:
Pluspunkte auf dem Kalorienkonto kann man sammeln, wenn man auf Toast und Weißbrot verzichtet und auf Vollkornbrot umsteigt. Die quadratischen Toastscheiben enthalten nämlich viermal soviel Fett wie eine Scheibe Vollkornbrot.

Wurst:
Der Fettgehalt bei Wurst ist sehr unterschiedlich. Zu den fettreichen Wurstsorten gehören streichfähige Sorten wie Leberwurst, Mettwurst und Teewurst, aber auch Fleisch-, Gelbwurst und Salami. Kalorienarme Alternativen sind Wurstsorten mit Geflügel.

Käse:
Käse kann sehr viel Fett enthalten. Weicher Camembert und Brie hat meistens einen Fettanteil von 50 Prozent in der Trockenmasse. Kalorienärmer sind Hart- und Schnittkäse mit 25 Prozent und 30 Prozent Fett in der Trockenmasse. Es lohnt sich, im Supermarkt nach diesen Sorten Ausschau zu halten.

Thunfisch:
Gemeinhin gilt Fisch als leichte, kalorienarme Nahrung. Doch Thunfisch ist die reinste Fettfalle: In 100 Gramm sind 15,5 Gramm Fett enthalten. Und auch Calamares sind mit 11 Gramm Fett pro 100 Gramm nicht gerade figurschonend. Als Alternative sind gegrillte Scampi zu empfehlen – diese enthalten nur ein Gramm Fett.

Avocado:
In nur 100 Gramm Avocado stecken 23 Gramm Fett, damit ist die Avocado eine richtige Fettbombe. Zwar liefert die Frucht auch wichtige Vitamine, die bessere Alternativen sind mit je einem Gramm Fett pro 100 Gramm jedoch Mangos und Ananas.

Kuchen:
Kuchen ist nicht gleich Kuchen. Während bei Sahnetorten und Schokoladenkuchen auf den ersten Blick klar ist, dass es sich hier um Kalorienbomben handelt, denken die meisten bei Rührkuchen nicht gleich an eine Kaloriensünde. Dabei hat Marmorkuchen einen Fettanteil von 54 Prozent. Besser ist der Verzehr von Obstkuchen mit einem hohen Fruchtanteil.

Schokolade:
Mit 560 Kilokalorien je 100 Gramm ist Vollmilchschokolade eine richtige Figurfalle. Hier lohnt es sich, der Zartbittervariante eine Chance zu geben – eine Tafel hiervon hat vergleichsweise „nur“ 507 Kilokalorien.  Mit Schokolade müssen wir aber auch aufpassen, wenn wir keine Zahnimplantate wollen.

Nüsse:
Nüsse senken zwar den Cholesterinspiegel und schützen das Herz, dafür sind die kleinen Kerne aber auch wahre Fettbomben. 100 Gramm Erdnüsse enthalten 600 Kalorien und 50 Gramm Fett. Da sie sich positiv auf die Gesundheit auswirken, ist der Verzehr von kleinen Mengen durchaus empfehlenswert – Experten raten zu einer Handvoll täglich.

Gummibärchen:
Gummibärchen werden immer wieder als fettfreie Alternative zu Chips angepriesen. Dabei enthalten bereits drei der kleinen Bärchen fast so viel Zucker wie ein Stück Würfelzucker. Kleine Naschkatzen sollten lieber zu Salzstangen oder Zartbitterschokolade greifen.

Siehe hierzu auch: Ernährung und Esskultur

Verbrauchertäuschung mit Käseersatzstoffen

In der Lebensmittelindustrie wird bei der Herstellung von Lebensmitteln immer mehr sogenannten “Analog”-Käse eingesetzt. Aber auch Pizzabäcker, Bäckereien und Gastwirte sollen dies tun. Im Klartext bedeutet das: zum Überbacken einer Pizza wird anstatt echtem Käse ein Gemisch aus Eiweißpulver, Wasser und Pflanzenöl verwendet, dass auch noch mit Geschmacksverstärken versehen wird.
Grund hierfür ist mal wieder die Kostenschraube. Der Einsatz dieses Käseersatzstoffs ist rund 40% günstiger als mit echtem Käse.

Verbraucher erfahren aber häufig gar nicht, dass Käseersatzstoffe verwendet werden, denn es wird schlicht und ergreifend verschwiegen. Welcher Hersteller würde schon freiwillig auf die Verpackung schreiben, dass das Produkt lediglich mit „Kunstkäse“ gemacht wurde?
Eine entsprechende Kennzeichnung ist aber laut dem dem Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Bleser, Pflicht und verstößt gegen die geltende Gesetzeslage und ist eine dreiste Kundentäuschung. Wenn “Käse” als Zutat auf der Verpackung angegeben wird, so muss dieser auch aus 100 Prozent Milch hergestellt worden sein.

Nicht nur die Verbraucher, sondern auch unsere Milchbauern sind die Leidtragenden dieser dreisten Täuschung. Denn dadurch, dass immer mehr Kunstkäse eingesetzt wird, schrumpft der Bedarf an Kuhmilch für die Käseherstellung, weil die Nachfrage dafür zurückgeht. Vor diesem Hintergrund hat die Lebensmittelindustrie und auch die Gastronomie die moralische Verpflichtung, durch den Einsatz von echtem Käse einen Beitrag zur Stabilisierung der Nachfrage nach Milchprodukten zu leisten. Tipps zum Abnehmen kann man übrigens hier finden.

Sich richtig ernähren

Von dem, was die Deutschen täglich auf ihre Teller bringen, ist bestimmt die Hälfte ungesund und nicht mehr als „Lebensmittel“ zu bezeichen. Ich muss sagen, dass das leider auch auf die Krankenhauskost zutrifft, die bei uns zubereitet wird. Es ist natürlich ein Problem, für 600 Menschen mit unterschiedlichen Diäten gesund zu kochen, aber es würde gehen, wenn man es denn wollen würde auf das Essverhalten besser aufzupassen.

Erstes Problem ist, dass zu vielen Nahrungsmitteln die Feuchtigkeit entzogen wurde, was ungesund ist. Man kann Backpflaumen zwar schön als Abführmittel verwenden, aber nicht als tägliches Nahrungsmittel. Dann sind viele Nahrungsmittel zu lange gekocht und enthalten damit kaum noch Vitamine. Weiterhin essen wir zu fett und zu salzig.

Beim Einkaufen kann man schon viel bewirken, um etwas gesünder zu essen. Erstmal vergesst ganz schnell alle Lightprodukte, denn die enthalten zwar weniger Fett, sind aber genauso kalorienhaltig wie die normalen Produkte. Dann kauft nichts, was stundenlang erwärmt wurde. Hierzu gehört vorallem Dosennahrung. Wenn ihr Fleisch kauft, dann weißes, fettarmes Fleisch und nicht die roten wie Rind oder Lamm. Bei Olivenöl entscheidet ihr euch für die kaltgepressten Sorten. Süßigkeiten lasst ihr natürlich links liegen, weil ihr wisst, dass sie voller Zucker sind. Cola wird selbstverständlich gegen eine natürliche Apfelsaftschorle ausgetauscht. Beim schlendern durch den Supermarkt bleibt ihr im Obst- und Gemüsebereich stehen und kauft euch eine Auswahl an frischen Produkten. Es kann auch tiefgefrorener Spinat sein, denn der ist besser als sein Ruf.

Bisher noch weitgehend unbekannt sind Goji Beeren. Diese Beeren Art ist ausgesprochen vitaminhaltig und werden vorallem von dem Volk der Hunzas konsumiert, die für ihre lange Lebenserwartung bekannt sind.

Ein besonderer Tip sind natürlich auch Chinesische Rezepte, aus denen sich fast immer eine gesunde und nahrhafte Speise zubereiten läßt.

Neue Studie bestätigt: Grillfleisch erhöht das Krebsrisiko

Nach dem Fitness- oder Krafttraining geht man ja bei diesen schon hochsommerlichen Temperaturen nun doch gerne mal Grillen mit Freunden um sich vom harten Training zu erholen und so einen Ausgleich zu schaffen.

Allerdings verhagelt uns die Wissenschaft auch diese Freude mit einer leider negativ Meldung:
Rechtzeitig zur Grillsaison bestätigt eine Untersuchung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg: Angekohlte Würstchen und scharf angebratene Steaks sind gefährlich.

An der Studie namen 4484 Menschen teil, deren Essgewohnheiten untersucht wurden. Dabei sei ein klarer Zusammenhang zwischen der Vorliebe für stark Gebratenes und der Häufigkeit von Adenomen (Polypen) festgestellt worden. Diese Untersuchung war Teil einer europaweiten EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) zu Ernährungsfaktoren und Krebs.

Das DKFZ teile mit, dass durch das Grillen oder Braten heterozyklische aromatische Amine entstehen können, die das Risiko für bestimmte Gewebeveränderungen im Dickdarm erheblich steigern. Die sich daraus bildenden Polypen sind oft Vorstufen zum Dickdarmkrebs. Ja/Nein Orakel

Noch mehr schlechte Nachrichten für die Grillsaison gibt es heute aus Hamburg, wo offiziell der erste Schweinegrippe Fall in Deutschland bekannt wurde.

Tiefkühlkost wird immer beliebter

photocase977337381Wie das Deutsche Tiefkühlinstitut in Köln mitteilte, stieg der Verkauf von tiefgekühlten Lebensmitteln um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit betrug der Gesamtverbrauch stolze 3,2 Millionen Tonnen im Jahr 2008.

Damit bleibt die Tiefkühlkost-Industrie einer der wenigen Bereiche in der Ernährungswirtschaft, die kontinuierliche Zuwachsraten verzeichnet und das trotz Finanzkrise und Co.

Umgerechnet auf alle Bundesbürger hat somit jeder 39kg Tiefkühlprodukte wie Pizza, Pommes Frites, Gemüse oder Brötchen verzehrt im vergangen Jahr – Eis nicht miteingerechnet.

Damit ist der Pro-Kopf-Verbrauch um knapp ein Kilo gestiegen. Der Umsatz der Branche ist 2008 um fast fünf Prozent gestiegen auf nun insgesamt 11 Milliarden Euro.

Wie korrekt ist „Super Size Me“ ?

Ich habe mir nun doch mal diesen Film angesehen: „Super Size Me“.

Kurz zusammengefasst geht es um folgendes:

Im Selbstversuch entschließt sich ein junger Mann, sportlich undvegan, einen Monat nur noch bei Mac.D zu essen und sich auch nur noch so viel zu bewegen, wie der Durchschnittsamerikaner das tut. Immer wenn er bei Mac.D. gefragt wird, ob der sein Menü „Super Size“ will, also riesen groß, dann muss er es annehmen.

Der Typ macht das also, und läßt sich den Monat lang vom Kamerateam begleiten.

Am zweiten Tag übergibt er sich vor laufender Kamera und danach wird dokumentiert, wie er körperlich immer weiter verfällt. Schließlich berichtet seine veganische Freundin, dass er mittlerweile impotent geworden ist, und bei der ärtzlichen Untersuchung wird ihm dringend geraten, das Experiemnt abzubrechen, weil sich seine Blutwerte lebensgefährlich verschlechtert hätten.

Zu diesem Film möchte ich folgendes sagen: Weithin ist wohl bekannt, dass Fast Food nicht gesund ist, und man sich auf keinen Fall regelmäßig davon ernähren sollte. Allerdings glaube ich aber nicht, dass wenn wir alle gezwungen wären uns einen Monat von Mac.D. zu ernähren, das große Massensterben ausbrechen würde.

Der Proband hat eine ganz radikale Umstellung gemacht: Von einer gesunden Ernährungs- und Lebensweise zu einer sehr ungesunden. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass wenn man das Umkehrexperiment durchführt, also ein sehr ungesund Lebender plötzlich sehr gesund und sprortlich leben muss, dann würden seine Werte im ersten Monat wohl auch nicht die besten sein.

„Super Size Me“ beweisst viel eher, dass eine plötzliche und radikale Umstellung seiner Ernährungsgewohnheiten gefährlich ist, und diese vorsichtig und behutsam vorzunehmen ist. Darum sollen Diäten ja auch immer behutsam durchgeführt werden!

Außerdem hätte sich der Protagonist mal damit auseinandersetzten sollen, wie viel gesunder es ist, vegan zu leben. Da steht Mac D. Vieleicht gar nicht mehr so schlecht dar im Vergleich.

Ergebnis des Films soll übrigens gewesen sein, dass Mac. D seine „Super Size“ Angebote aus dem Programm genommen hat. Und nun muss der amerikanische Fettklops wieder 2 meals auf einmal bestellen, anstatt ein großes „Super Size“. 😉