Archiv für Gesunde Ernährung

Xylit Der bessere Zucker

Zucker ist süß, schmeckt gut, macht dick und die Zähne kaputt. Es sind ziemlich diesen Stereotypen, die wir schon seit frühster Kindheit gelernt haben, die wir im Kopf haben, wenn wir an (übermäßigen) Zuckerkonsum denken und weshalb wir wenigstens versuchen, diesen möglichst in Grenzen zu halten. Dabei gibt es einen Zuckeraustauschstoff, der fast genauso schmeckt und süß ist wie Zucker, mit dem man Kuchen backen und seinen Tee süßen kann und der sogar noch die Zahngesundheit verbessert und Karies reduziert. Ja, Sie haben richtig gelesen, ein süßer Zucker, der die Zähne schützt und repariert: Die Rede ist von Xylit, auch unter dem Namen Birkenzucker bekannt.

 

Was ist Xylit genau?

Xylit ist ein aus den Natur gewonnener Lebensmittelzusatzstoff, der in Geschmack und Aussehen dem normalen Haushaltszucker sehr ähnlich ist, aber im Gegensatz zu diesem nicht nur schonender, sondern tatsächlich Gesundheitsfördernd ist.

Die Süßkraft von Xylit ist fast identisch mit der von reinem Haushaltszucker. Man kann es daher problemlos zum Backen, Kochen oder Süßen verwenden. Gleichzeitig ist Xylit sehr Kalorienarm und hat eine Karies-reduzierende Wirkung. Besonders Menschen die auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten benutzen Xylit anstelle von gewöhnlichem Haushaltszucker und Süßstoffen. Auch Diabetiker verwenden Xylit häufig, da der Blutzucker und Insulinspiegel deutlich weniger als von Haushaltszucker beeinflusst wird. Xylit, auch Xylitol oder Birkenzucker genannt, ist frei im Handel, meistens in Bio-Märkten, Bio-Läden oder in Bio-Online Shops erhältlich und erfreut sich aufgrund des gesteigerten Ernährungs-, Gesundheits- und Umweltbewusstseins immer stärkerer Beliebtheit.

Xylit – Das süße Mittel für gesunde Zähne

Man sollte es kaum glauben, aber trotz seiner großen Süße, wie schon beschreiben ist Xylit fast genauso süß wie Haushaltszucker, hat es eine anti-kariogene Wirkung, reduziert also die Karies der Zähne. In einer bekannten Ernährungs- Studie in den 70er Jahren konnte nachgewiesen werden, dass bei der Vergleichsgruppe die zwei Jahre lang nur das anti-kariogene Xylit konsumierte, die Karies nicht nur nicht zugenommen hatte, sondern im Gegenteil um 85% reduziert wurde. Xylit verhindert offensichtlich die Vermehrung der kariogenen Bakterien, bzw. tötet diese auch ab.  Auch können sich Plaquebakterien durch den Xylit nicht an den Zähnen anheften. Die optimale Menge Xylit, die man zum Schutz vor Karies einnehmen sollte wird mit 5-10 Gramm täglich, über den Tag verteilt,empfohlen.

Ein weiterer Effekt, der Xylit für eine bessere Zahngesundheit hat liegt in der verstärkten Anregung von Speichelproduktion. Wenige nur wisse, dass der Mensch in der Steinzeit deutlich bessere Zähne hatte, da er aufgrund der damaligen Ernährung (Wurzel, Früchte, rohes Fleisch) deutlich mehr Speichel produzierte, welches zur Remineralisation von Zahnhartsubstanz führt, Calcium aufbaut und den pH-Wert deutlich verbessert.

Mittlerweile konnte sogar nachgewiesen werden, dass Xylit-haltige Kinder-Zahnpasta deren Kariesbefall bemerkbar reduzieren konnte.

Wer also nicht auf süße Speisen verzichten aber gleichzeitig etwas für seine Zähne tun möchte, der sollte schnellstmöglich auf Xylit umsteigen. Übrigens konnten die Zahngesundheitsfördernden Effekte auch nachgewiesen werden, wenn die Ernährung nicht vollständig auf Xylit umgestellt wurde, auch eine weiterlaufende Aufnahme von Süßstoff oder Haushaltszucker ist durchaus möglich.

Weitere Gesundheitsfördernde Wirkungen von Xylit

Neben den hausragenden positiven Auswirkungen von Xylit auf die Zahngesundheit und Mundflora wird Xylit auf in anderen Bereichen der Medizin eingesetzt. Hohe Dosen von Xylit werden für die Behandlung der akuten Mittelohr-Entzündung verabreicht. Anscheinend verhindert das Xylit die Vermehrung der Pneumokokken im Nasen-Ohren-Bereich.

Bei Osteoporose nimmt man an, dass Xylit die Absorption von Calcium verbessert, wodurch die Osteoporose Behandlung durch Xylit in Betracht gezogen wird. Hier ist die medizinische Forschung aber noch in der Untersuchungsphase.

Diabetiker (Diabetes Mellitus) benutzen häufig Xylit als Zuckerersatzstoff, da dieser für den Blutzucker- und Insulinspiegel deutlich weniger belastend ist.

Auch bei Adipositas wird Xylit häufig verwendet, da es deutlich weniger Kalorien als Haushaltszucker aufweist und doch eine fast identische Süße hat.

Xylit- Ein natürlicher Ersatzstoff aus der Natur

Xylit ist besonders auch bei Umweltbewussten und Bio-affinen Kunden sehr beliebt, da er ein natürliches Produkt ist. Xylit kommt in vielen Gemüsesorten und Früchten vor. Blumenkohl, Pflaumen und Himbeeren wären hier zu nennen. Allerdings wird Xylit als Lebensmittelzusatzstoff meist aus Birkenholz oder anderen Harthölzern gewonnen, denn auch dort kommt er verstärkt vor und aus diesem Grund wird Xylit auch oft umgangssprachlich Birkenzucker genannt. Aber auch aus landwirtschaftlichen Resten, wie z.B. Maisspindeln, Stroh oder Getreidekleie wird Xylit gewonnen. Es ist somit möglich einen fast optimalen Verwertungskreislauf aus landwirtschaftlichen Produkten zu erschaffen und somit der Ressourcenverschwendung vorzubeugen. Xylit ist auch als reines Bioprodukt bei entsprechenden Händlern zu finden.

Entdeckt wurde Xylit übrigens 1890 von dem späteren Nobelpreisträger Emil Fischer, der es das erste Mal aus Buchenholzspänen gewinnen konnte.

Achtung! Für viele Tiere ist Xylit leider nichts!

Die äußerst positiven Effekte und Eigenschaften von Xylit für den menschlichen Organismus können sich in der Tierwelt leider ins Gegenteil wandeln. Für bestimmte Tier-Arten ist der Konsum von Xylit schwer gesundheitsschändlich und sollte auf jeden Fall vermieden werden. So erhöht Xylit bei Hunden, Ziegen, Kaninchen und Rinder den Insulinwert dramatisch, was zu einem starken Abfall des Blutzuckerspiegels führen kann. Schon kleine Mengen Xylit können für diese Tierarten tödlich sein. Katzen vertragen hingegen Xylit nicht nur sehr gut, sondern durch mit Xylit angereichertes Trinkwasser konnte ein Rückgang von Karies und Zahn- Plaque nachgewiesen werden.

Wo man Xylit-Birkenzucker findet und was es kostet

Xylit-Birkenzucker findet ihr eigentlich in allen gut ausgewählten Bio-Läden, Bio-Märkten und natürlich online bei Bio-OnlineShops. Auch bei Amazon könnt ihr Xylit-Birkenzucker ziemlich einfach bestellen. Die Preise für ein Kilo Xylit können dabei ganz schön variieren. Von knapp unter 10€ bis 17€ für echte Bio-Qualität ist eigentlich alles dabei. Xylit-Birkenzucker ist damit natürlich deutlich teurer als normaler Haushaltszucker, da er auch viel schwerer herzustellen ist. Man sollte beim Kauf aber am besten nicht nur auf den Preis schauen sondern genau die Hersteller Info durchlesen, damit es sich wirklich um echten Birkenzucker / Xylit handelt.

Birkenzucker ist nicht gleich Birkenzucker- am besten aus Finnland

Die Qualität von Xylit/ Birkenzucker kann durchaus unterschiedlich sein und nicht immer ist ein höherer Preis für Xylit auch ein Garant dafür, dass es sich um eine bessere Qualität handelt. Bei Birkenzucker aus Finnland kann man davon ausgehen, dass man die beste Qualität erhält, denn die Finnen gewinnen das Xylit tatsächlich aus echten Birken, weniger aus landwirtschaftlichen Reststoffen. Außerdem haben die Finnen die größte Erfahrung und innovativsten Methoden in der Herstellung von Xylit. Beim Kauf von Xylit-Birkenzucker aus Finnland kann man meistens nichts falsch machen, vor allem wenn noch ein Bio-Zertifikat vorhanden ist.

Was kann man mit Xylit kochen-backen-zubereiten?

Wer Xylit im Haushalt gebrauchen möchte, kann damit eigentlich alles machen, wofür er vorher normalen Haushaltszucker verwendet hat. Xylit sieht nicht nur aus und schmeckt wie normaler Zucker, es hat auch die gleiche Konsistenz und Bindekraft. Diabetiker benutzen Xylit zum Beispiel gerne um Marmelade einzukochen oder Kuchen zu backen. Aber auch seinen Kaffee oder Tee kann ganz normal mit Xylit süßen. Im Handling besteht zwischen Xylit und Haushaltszucker kein Unterschied, Xylit ist einfach nur gesünder. Mitterweile gibt es auch viele Xylit-Rezepte online.

Wer auf Low Carb Food steht, vegetarisch oder vegan Kocht, für den ist Xylit-Birkenzucker eigentlich die einzige Alternative zum Haushaltszucker.

 

Weitere Informationen über Xylit-Birkenzucker findet ihr auch auf der folgenden Webseite http://www.hfi-xylit.de

Advertisements

Abnehmen durch üppiges Frühstück

Frühstücken wie ein Kaiser, zu Mittag essen wie ein König, zu Abend essen wie ein Bettler – das weiß der Volksmund zu berichten. Und auch Ernährungswissenschaftler sind sich einig, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist. Dennoch verzichten 28 Prozent der Europäer auf die regelmäßige Mahlzeit am Morgen und begnügt sich statt dessen mit einem schwarzen Wachmacher. KiloCoach-TM

In Deutschland verlassen rund 10 Prozent der Bürger das Haus mit leerem Magen. Dabei gehen Männer mit 12 Prozent häufiger leer aus als Frauen mit 8 Prozent. Rund 25 Prozent frühstücken erst auf Arbeit, weitere 25 Prozent genehmigen sich nur gelegentlich einen vollen Teller am Morgen.

Frühstücksverweigerer tun sich keinen Gefallen. So riskieren sie nicht nur leere Energietanks und damit verbunden eine schwindende körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, sondern außerdem pfundige Spätfolgen. Denn eine Langzeit-Studie der amerikanischen „National Weight Control Registry“ belegt: Wer auf das Frühstück verzichtet, erhöht sein Risiko, übergewichtig zu werden. Sein Idealgewicht erreicht man so nicht.

Die „National Weight Control Registry“ wertet in einer Langzeit-Studie seit 1994 das Verhalten von inzwischen mehr als 5000 Menschen aus. Alle haben es geschafft, mindestens 15 Kilo abzunehmen und ihr Gewicht mindestens ein Jahr lang zu halten. Der durchschnittliche Gewichtsverlust der Studienteilnehmer liegt sogar bei 33 Kilo, die sie im Schnitt seit sechs Jahren nicht wieder angefuttert haben. Doch wie sieht ihre Erfolgsstrategie aus?

Die Auswertung von Fragebögen, die die Teilnehmer regelmäßig auszufüllen haben, ergab, dass es zahlreiche unterschiedliche Strategien im Kampf gegen die Rettungsringe gibt. Doch eines vereint die meisten Teilnehmer: Die übergroße Mehrheit frühstückt regelmäßig. Stolze 78 Prozent gaben an, das Frühstück nie ausfallen zu lassen. Studienleiter Dr. Jim Hill von der University of Colorado ist sich sicher, dass dies ein deutliches Zeichen für die große Bedeutung des Frühstücks im Kampf gegen Übergewicht ist. Untersuchungen an der Harvard Medical School und der University of Massachusetts geben ihm recht. Wer das Frühstück regelmäßig ausfallen lässt, trägt demnach ein um bis zu 450 Prozent höheres Risiko, übergewichtig zu werden. Wenn sie auch schnell abnehmen möchten, nicht das Früchstück vergessen.

Ernährung und Zahngesundheit

Wir kauen zu wenig

Der Speiseplan in unserer heutigen „zivilisierten“ Gesellschaft hat meistens Speisen zum Vorschein gebracht, die nicht mehr intensiv gekaut werden müssen. Bei unseren frühen Vorfahren oder heutigen Naturvölkern ist das noch anders, hier muss(te) intensiv gekaut werden um die Nahrung richtig verzehren und verdauen zu können. Das intensive Kauen führt dabei zur Bildung von mehr Speichelflüssigkeit und dieser ist für die Selbstreinigung der Zähne unentbehrlich. Aus diesem Grund ist auch das Zähneputzen zum Ausgleich wichtig.essen

 

Zu hoher Zuckeranteil belastet die Zähne

Wir nehmen sehr viel Zucker zu uns. Dieser ist nicht nur in Süßigkeiten enthalten, sondern auch in vielen Alltagsspeisen wie Honig oder Fruchtjogurt. Besonders viel Zucker findet sich auch in Getränken, wie Cola, Brause oder gesüßter Tee. Die Mundbakterien ernähren sich vorzugweise von Zucker, gedeihen also besonders gut, wenn der Mensch viel Zucker zu sich nimmt. Die Mundbakterien scheiden Säure als Stoffwechselprodukt aus, das wiederum den Zahnschmelz angreift und zerstört. Wer kurz nach dem Essen etwas Süßes isst, der belastet dabei seine Zähne weniger als jemand, der über den ganzen Tag verteilt Süßes zu sich nimmt.

 

Früchte und Zahngesundheit

Auch Früchte, die durch ihre Vitamine eigentlich gesundheitsfördernd sind, können die Zahngesundheit angreifen, da sie meist auch sehr zuckerhaltig sind und die Säuren die Zahnhartsubstanz angreifen können. Dasselbe gilt auch für Fruchtsäfte. Man sollte daher nach dem Verzehr von Früchten oder Säften den Mund mit lauwarmen Wasser ausspülen und nach ca. 30 Minuten die Zähne putzen. Die 30 Minuten sind deshalb wichtig, da die durch die Säure angegriffene Zahnoberfläche nicht zusätzlich von dem mechanischen Reinigen durch Zahnbürste mit Zahnpasta angegriffen werden sollte.

 

Eine Zahnklinik in Frankfurt rät zur Zahn-gesunden Ernährung

In einem Gespräch mit meinem Zahnarzt in Frankfurt habe ich mich beraten lassen, wie ich meine Ernährung optimal auf meine Zahngesundheit anpassen kann. In der Frankfurter Zahnklinik rät man zu naturbelassenen Lebensmitteln wie, Vollkornbrot, Getreidegerichte und Obst. Durch das Kauen der groben Kost, wird der Speichel angeregt, was zu einer gesunderen Mundflora führt.

Es ist ratsam, auf eiweißreiche aber fettarme Lebensmittel sowie mageres Fleisch und Fisch zu setzten. Auch Obst und Gemüse (frisch) und Milch beziehungsweise Milchprodukte sollten verzehrt werden. Am besten wäre es, wenn so gut wie die Hälfte der Lebensmittel, die man täglich verzehrt, Rohkost sind. Süßigkeiten sollte man nur direkt nach der Hauptmahlzeiten essen. Mein Zahnarzt aus Frankfurt riet mir außerdem dazu, viel zu Trinken und hier vor allem zu Mineralwasser, weil das die Zähne nochmals ausspült. Auch Käse sei sehr gut für die Zähne, erfuhr ich in der Zahnklinik Frankfurt , da das enthaltene Fett einen Schutzfilm um den Zahne legt und Käse auch einen  hohe Anteil an Kalzium aufweist, der remineralisierend wirken kann.

Rinde vom Edelschimmelkäse kann auch gegessen werden

Die Rinde bei Käse mit einer Oberfläche aus Edelschimmel oder Schmiere kann mit gegessen werden. Denn hier trägt die Rinde oft noch zum besonderen Aroma der Käsesorte bei.

Bei Hartkäse hingegen sollte die Rinde immer entfernt werden, weil sie durch Lagerung und Salz so hart wird, dass sie nicht mehr genießbar ist. Eine ebenfalls ungenießbare Rinde haben Schnittkäse oder halbfester Schnittkäse die oft eine künstliche Rinde aus Paraffin, Wachs oder Kunststoff haben. Daher sollte die Rinde in diesen Fällen vor dem Verzehr entfernt werden

Auch Käsesorten mit dem Inhaltsstoff E235 sollten nicht mit Rinde verzehrt werdenn, denn hier wurde der Käse mit dem Schimmelschutzmittel Natamycin (E 235) behandelt, der bei den Inhaltsstoffen auf der Verpackung dann zu finden ist.

Genmanipulierte Leinsamen in Brötchen und Müsli entdeckt

Greenpeace hat in einem seiner Speziallabors nicht zugelassene Gen-Leinsaat in Stichproben aus dem Hamburger Einzelhandel von Mittwoch entdeckt. Der nachgewiesene Gen-Leinsamen ist in der Europäischen Union weder zum Anbau noch als Lebensmittel zugelassen.

Greenpeace hat darauf hin die Hersteller und Supermärkte über die Verunreinigungen informiert und forderte, die betroffenen Produkte aus den Regalen zu nehmen. Zudem müssen Kontrollen sicherstellen, dass Verbraucher künftig vor dem verbotenen Leinsamen geschützt sind.

Greenpeace zufolge enthält die entdeckte Gen-Leinsaat ein Resistenz-Gen gegen das Antibiotikum Kanamycin. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Resistenz auch auf Bakterien übertragen wird, was die Wirksamkeit der Medikamente auch beim Menschen gefährden würde. Einmal in die Natur freigesetzt, verbreiteten sich Gen-Pflanzen unkontrolliert.

Nach bisherigen Erkenntnissen bestehe keine Gesundheitsgefahr für Verbraucher.

Fisch verspricht Linderung bei Rheuma

Durch eine gezielte Ernährung können Rheumapatienten ihre Krankheit positiv beeinflussen und Schmerzen lindern.

Hierfür geeignet ist vor allem fetter Meeresfisch, denn er enthält Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken. Zwei Fischmahlzeiten – etwa Hering oder Makrele – wöchentlich sind für Betroffene daher empfehlenswert.

Fleischmahlzeiten sollten hingegen reduziert werden. So wird empfohlen maximal 2 Mal in der Woche Fleisch oder Eigelb zu sich zu nehmen. Grund hierfür ist, dass Fleisch, Leber, Eigelb und Schmalz Arachidonsäure enthalten, die im Körper die Bildung bestimmter hormonähnlicher Stoffe, sogenannter Eikosanoide fördert, die ihrerseits Entzündungen fördern.

Wer sich mit Fisch nicht anfreunden kann, kann auf Fischölkapseln ausweichen. Um Mangelerkrankungen zu vermeiden, sollten Rheumapatienten ihre Ernährung allerdings nicht auf eigene Faust komplett umstellen, sondern ihren behandelnden Arzt davon in Kenntniss setzen und sich von ihm dabei beraten und unterstützen lassen.

Gemüsesorten, die die Augen gesund halten

Jeder hat es bestimmt schon irgendwo oder von irgendjemandem gehört: „Karotten sind gut für die Augen.“ Dass da etwas wahres dran ist, ist schon längst bekannt, aber nicht nur Karotten sind gut für die Augen. Auch in anderen Lebensmittel stecken Wirkstoffe, die die Augen gesund halten. So enthalten Brokkoli, Spinat, Tomaten oder Mangos ebenso wie Karotten Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt. Das Vitamin A wiederum hilft dabei, Netzhaut und Linse vor freien Radikalen zu schützen.

Auch die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin erfüllen die gleiche Funktion. Sie kommen häufig in grünblättrigem Gemüse und Mais vor und können das Risiko von grauem Star und Makula-Degeneration verringern. Die Vitamine C und E schützen antioxidativ vor Zellschäden durch das Sonnenlicht. Dabei sind Zitrusfrüchte eine der Hauptlieferanten für Vitamin C . Vitamin E findet man hingegen hauptsächlich in Pflanzenöle, Haselnüssen und Vollkornprodukte.

Übrigens wissen die meisten Deutschen (über 80%) nur von Karotten, dass sie gut für die Augen sind.