Archiv für Ernährung im Alter

Krebsrisiko durch gesunde Lebensweise massiv senken

Es ist gemeinhin bekannt, dass Menschen, die nie rauchen und auch kein massives Übergewicht hat, außerdem mehr als dreieinhalb Stunden pro Woche körperlich aktiv sind und sich darüber hinaus gesund mit viel Obst und Gemüse sowie wenig Fleisch ernähren, zum Beispiel deutlich seltener an Diabetes erkranken.

Das Risiko, Diabetes oder einen Herzinfarkt zu bekommen, sinkt demnach um 93 beziehungsweise 81 Prozent – jeweils verglichen mit Menschen, die einen komplett ungesunden Lebenswandel haben. Das Schlaganfallrisiko ist um die Hälfte kleiner, bei Krebs sind es immerhin noch 36 Prozent. Um mehr als die Hälfte sinkt das Risiko chronisch zu erkranken, wenn man bereits einen BMI (Body Mass Index) von unter 30 hat. Sogar 70 Prozent sind es, wenn jemand dann auch noch sein Leben lang Nichtraucher ist.

Die Ergebnisse der Potsdamer Langzeitstudie machten deutlich, wie wichtig es ist, eine gesunde Lebensweise im Rahmen einer effektiven Prävention chronischer Erkrankungen weiter in die Bevölkerung zu tragen und mit gesundheitspolitischen Maßnahmen zu unterstützen. An der Studie nahmen insgesamt 23153 Menschen statt. Sie begann bereits 1992 und sollte die Zusammenhängen zwischen Ernährung, Krebs und anderen chronischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes beleuchten. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Archives of Internal Medicine“ veröffentlicht.

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Fisch verspricht Linderung bei Rheuma

Durch eine gezielte Ernährung können Rheumapatienten ihre Krankheit positiv beeinflussen und Schmerzen lindern.

Hierfür geeignet ist vor allem fetter Meeresfisch, denn er enthält Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken. Zwei Fischmahlzeiten – etwa Hering oder Makrele – wöchentlich sind für Betroffene daher empfehlenswert.

Fleischmahlzeiten sollten hingegen reduziert werden. So wird empfohlen maximal 2 Mal in der Woche Fleisch oder Eigelb zu sich zu nehmen. Grund hierfür ist, dass Fleisch, Leber, Eigelb und Schmalz Arachidonsäure enthalten, die im Körper die Bildung bestimmter hormonähnlicher Stoffe, sogenannter Eikosanoide fördert, die ihrerseits Entzündungen fördern.

Wer sich mit Fisch nicht anfreunden kann, kann auf Fischölkapseln ausweichen. Um Mangelerkrankungen zu vermeiden, sollten Rheumapatienten ihre Ernährung allerdings nicht auf eigene Faust komplett umstellen, sondern ihren behandelnden Arzt davon in Kenntniss setzen und sich von ihm dabei beraten und unterstützen lassen.

Unausgewogene Ernährung fördert Impotenz

Die Erektile Dysfunktion (Impotenz) kann man fast schon als Volkskrankheit bezeichnen. In Deutschland sind bereits 4,5 Millionen Männer von Impotenz betroffen. Und das ist nur die offizielle Zahl! Die Ursachen von Impotenz liegen zum größten Teil an den heutigen Lebensfaktoren. Stress, Hektik, kaum Bewegung, ungesundes Essen – diese Einflüsse bestimmen unser Leben und machen auf Dauer krank oder führen zumindest zu Störungen unseres Wohlbefindens. Die Impotenz ist eine solche Störung. Und auch wenn Männer zumeist die Betroffenen sind, leiden Frauen als Partner ebenso darunter.

Die beste Vorsorge gegen Impotenz ist daher eine gesunde Lebensweise, die eine ausgewogene Ernährung beinhaltet. Das Auftreten einer erektilen Dysfunktion kann heute allerdings gut therapiert werden. Es ist eine Vielzahl von wirksamen Medikamenten erhältlich. Zu den Präparaten, die man einfach unter die Zunge legt oder wie ein Bonbon lutscht, gehören zum Beispiel Potenzmittel in Soft-Tab Form. Sie entfalten innerhalb von 15 Minuten ihre Wirkung und werden deshalb gerne angewendet. Aber die Einnahme von Potenzmitteln beseitigt nicht die Ursachen der Impotenz. Langfristig gesehen ist das Aufsuchen eines Facharztes zu empfehlen. Dieser wird zuallererst die Ursachen der Erektilen Dysfunktion suchen. Oft kann man der Impotenz mit der Änderung seiner Ess- und Lebensgewohnheiten entgegentreten.

Lebensmittel ohne Gentechnik finden

Greenpeace listet erstmals in einem Einkaufsratgeber Produkte mit der freiwilligen Kennzeichnung: „ohne Gentechnik“ auf. Damit können Verbraucher künftig schneller gentechnikfreie Lebensmittel.

Die Broschüre solle Verbraucher informieren, welche Unternehmen bei der Herstellung tierischer Lebensmittel ohne Gentechnik auskommen und welche nicht auf Tierfutter mit Gen-Pflanzen verzichten, erläutert die Umweltorganisation in Hamburg.

Bis dato besteht keine Kennzeichnungspflicht für Produkte wie Eier, Fleisch und Milch von Tieren, die mit Gen-Pflanzen gefüttert wurden.

Gesundes Essen ist übrigens außer natürlich Essen auch ein Weg um schnell abnehmen zu können.

Die Broschüre „Essen ohne Gentechnik“ kann kostenlos unter Tel. 040/30 61 81 20 bestellt oder unter http://www.greenpeace.de heruntergeladen werden.

Haartransplantation

Hätten sie es gewusst?

Das sind die 12 größten Dickmacher schlechthin, die man kennen sollte, wenn man gesund Abnehmen will:

Milch:
Milch enthält zwar viel Kalzium und schützt damit die Knochen, aber durch den Fettgehalt gilt Milch nicht unbedingt als kalorienarmes Getränk. Eine gute Alternative sind entrahmte Milch oder Buttermilch.

Alkohol:
Auch Alkohol macht sich auf dem Kalorienkonto bemerkbar. Ein großes Bier (0,5 l) enthält 250 Kalorien, ebenso viele Kalorien wie in 50 Gramm Salami stecken. Nicht zuletzt fördert Alkohol auch das Hungergefühl.

Fruchtsaft:
Fruchtsaft ist ein heimlicher Dickmacher – durch den Fruchtzucker macht zu viel Saft auf Dauer dick. Besser ist es, ungesüßten Tee oder Fruchtschorle (Verhältnis 1/3 Saft und 2/3 Wasser) zu trinken.

Brot:
Pluspunkte auf dem Kalorienkonto kann man sammeln, wenn man auf Toast und Weißbrot verzichtet und auf Vollkornbrot umsteigt. Die quadratischen Toastscheiben enthalten nämlich viermal soviel Fett wie eine Scheibe Vollkornbrot.

Wurst:
Der Fettgehalt bei Wurst ist sehr unterschiedlich. Zu den fettreichen Wurstsorten gehören streichfähige Sorten wie Leberwurst, Mettwurst und Teewurst, aber auch Fleisch-, Gelbwurst und Salami. Kalorienarme Alternativen sind Wurstsorten mit Geflügel.

Käse:
Käse kann sehr viel Fett enthalten. Weicher Camembert und Brie hat meistens einen Fettanteil von 50 Prozent in der Trockenmasse. Kalorienärmer sind Hart- und Schnittkäse mit 25 Prozent und 30 Prozent Fett in der Trockenmasse. Es lohnt sich, im Supermarkt nach diesen Sorten Ausschau zu halten.

Thunfisch:
Gemeinhin gilt Fisch als leichte, kalorienarme Nahrung. Doch Thunfisch ist die reinste Fettfalle: In 100 Gramm sind 15,5 Gramm Fett enthalten. Und auch Calamares sind mit 11 Gramm Fett pro 100 Gramm nicht gerade figurschonend. Als Alternative sind gegrillte Scampi zu empfehlen – diese enthalten nur ein Gramm Fett.

Avocado:
In nur 100 Gramm Avocado stecken 23 Gramm Fett, damit ist die Avocado eine richtige Fettbombe. Zwar liefert die Frucht auch wichtige Vitamine, die bessere Alternativen sind mit je einem Gramm Fett pro 100 Gramm jedoch Mangos und Ananas.

Kuchen:
Kuchen ist nicht gleich Kuchen. Während bei Sahnetorten und Schokoladenkuchen auf den ersten Blick klar ist, dass es sich hier um Kalorienbomben handelt, denken die meisten bei Rührkuchen nicht gleich an eine Kaloriensünde. Dabei hat Marmorkuchen einen Fettanteil von 54 Prozent. Besser ist der Verzehr von Obstkuchen mit einem hohen Fruchtanteil.

Schokolade:
Mit 560 Kilokalorien je 100 Gramm ist Vollmilchschokolade eine richtige Figurfalle. Hier lohnt es sich, der Zartbittervariante eine Chance zu geben – eine Tafel hiervon hat vergleichsweise „nur“ 507 Kilokalorien.  Mit Schokolade müssen wir aber auch aufpassen, wenn wir keine Zahnimplantate wollen.

Nüsse:
Nüsse senken zwar den Cholesterinspiegel und schützen das Herz, dafür sind die kleinen Kerne aber auch wahre Fettbomben. 100 Gramm Erdnüsse enthalten 600 Kalorien und 50 Gramm Fett. Da sie sich positiv auf die Gesundheit auswirken, ist der Verzehr von kleinen Mengen durchaus empfehlenswert – Experten raten zu einer Handvoll täglich.

Gummibärchen:
Gummibärchen werden immer wieder als fettfreie Alternative zu Chips angepriesen. Dabei enthalten bereits drei der kleinen Bärchen fast so viel Zucker wie ein Stück Würfelzucker. Kleine Naschkatzen sollten lieber zu Salzstangen oder Zartbitterschokolade greifen.

Siehe hierzu auch: Ernährung und Esskultur

Verbrauchertäuschung mit Käseersatzstoffen

In der Lebensmittelindustrie wird bei der Herstellung von Lebensmitteln immer mehr sogenannten “Analog”-Käse eingesetzt. Aber auch Pizzabäcker, Bäckereien und Gastwirte sollen dies tun. Im Klartext bedeutet das: zum Überbacken einer Pizza wird anstatt echtem Käse ein Gemisch aus Eiweißpulver, Wasser und Pflanzenöl verwendet, dass auch noch mit Geschmacksverstärken versehen wird.
Grund hierfür ist mal wieder die Kostenschraube. Der Einsatz dieses Käseersatzstoffs ist rund 40% günstiger als mit echtem Käse.

Verbraucher erfahren aber häufig gar nicht, dass Käseersatzstoffe verwendet werden, denn es wird schlicht und ergreifend verschwiegen. Welcher Hersteller würde schon freiwillig auf die Verpackung schreiben, dass das Produkt lediglich mit „Kunstkäse“ gemacht wurde?
Eine entsprechende Kennzeichnung ist aber laut dem dem Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Bleser, Pflicht und verstößt gegen die geltende Gesetzeslage und ist eine dreiste Kundentäuschung. Wenn “Käse” als Zutat auf der Verpackung angegeben wird, so muss dieser auch aus 100 Prozent Milch hergestellt worden sein.

Nicht nur die Verbraucher, sondern auch unsere Milchbauern sind die Leidtragenden dieser dreisten Täuschung. Denn dadurch, dass immer mehr Kunstkäse eingesetzt wird, schrumpft der Bedarf an Kuhmilch für die Käseherstellung, weil die Nachfrage dafür zurückgeht. Vor diesem Hintergrund hat die Lebensmittelindustrie und auch die Gastronomie die moralische Verpflichtung, durch den Einsatz von echtem Käse einen Beitrag zur Stabilisierung der Nachfrage nach Milchprodukten zu leisten. Tipps zum Abnehmen kann man übrigens hier finden.

Sich richtig ernähren

Von dem, was die Deutschen täglich auf ihre Teller bringen, ist bestimmt die Hälfte ungesund und nicht mehr als „Lebensmittel“ zu bezeichen. Ich muss sagen, dass das leider auch auf die Krankenhauskost zutrifft, die bei uns zubereitet wird. Es ist natürlich ein Problem, für 600 Menschen mit unterschiedlichen Diäten gesund zu kochen, aber es würde gehen, wenn man es denn wollen würde auf das Essverhalten besser aufzupassen.

Erstes Problem ist, dass zu vielen Nahrungsmitteln die Feuchtigkeit entzogen wurde, was ungesund ist. Man kann Backpflaumen zwar schön als Abführmittel verwenden, aber nicht als tägliches Nahrungsmittel. Dann sind viele Nahrungsmittel zu lange gekocht und enthalten damit kaum noch Vitamine. Weiterhin essen wir zu fett und zu salzig.

Beim Einkaufen kann man schon viel bewirken, um etwas gesünder zu essen. Erstmal vergesst ganz schnell alle Lightprodukte, denn die enthalten zwar weniger Fett, sind aber genauso kalorienhaltig wie die normalen Produkte. Dann kauft nichts, was stundenlang erwärmt wurde. Hierzu gehört vorallem Dosennahrung. Wenn ihr Fleisch kauft, dann weißes, fettarmes Fleisch und nicht die roten wie Rind oder Lamm. Bei Olivenöl entscheidet ihr euch für die kaltgepressten Sorten. Süßigkeiten lasst ihr natürlich links liegen, weil ihr wisst, dass sie voller Zucker sind. Cola wird selbstverständlich gegen eine natürliche Apfelsaftschorle ausgetauscht. Beim schlendern durch den Supermarkt bleibt ihr im Obst- und Gemüsebereich stehen und kauft euch eine Auswahl an frischen Produkten. Es kann auch tiefgefrorener Spinat sein, denn der ist besser als sein Ruf.

Bisher noch weitgehend unbekannt sind Goji Beeren. Diese Beeren Art ist ausgesprochen vitaminhaltig und werden vorallem von dem Volk der Hunzas konsumiert, die für ihre lange Lebenserwartung bekannt sind.

Ein besonderer Tip sind natürlich auch Chinesische Rezepte, aus denen sich fast immer eine gesunde und nahrhafte Speise zubereiten läßt.