Archiv für Käse

Rinde vom Edelschimmelkäse kann auch gegessen werden

Die Rinde bei Käse mit einer Oberfläche aus Edelschimmel oder Schmiere kann mit gegessen werden. Denn hier trägt die Rinde oft noch zum besonderen Aroma der Käsesorte bei.

Bei Hartkäse hingegen sollte die Rinde immer entfernt werden, weil sie durch Lagerung und Salz so hart wird, dass sie nicht mehr genießbar ist. Eine ebenfalls ungenießbare Rinde haben Schnittkäse oder halbfester Schnittkäse die oft eine künstliche Rinde aus Paraffin, Wachs oder Kunststoff haben. Daher sollte die Rinde in diesen Fällen vor dem Verzehr entfernt werden

Auch Käsesorten mit dem Inhaltsstoff E235 sollten nicht mit Rinde verzehrt werdenn, denn hier wurde der Käse mit dem Schimmelschutzmittel Natamycin (E 235) behandelt, der bei den Inhaltsstoffen auf der Verpackung dann zu finden ist.

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Hätten sie es gewusst?

Das sind die 12 größten Dickmacher schlechthin, die man kennen sollte, wenn man gesund Abnehmen will:

Milch:
Milch enthält zwar viel Kalzium und schützt damit die Knochen, aber durch den Fettgehalt gilt Milch nicht unbedingt als kalorienarmes Getränk. Eine gute Alternative sind entrahmte Milch oder Buttermilch.

Alkohol:
Auch Alkohol macht sich auf dem Kalorienkonto bemerkbar. Ein großes Bier (0,5 l) enthält 250 Kalorien, ebenso viele Kalorien wie in 50 Gramm Salami stecken. Nicht zuletzt fördert Alkohol auch das Hungergefühl.

Fruchtsaft:
Fruchtsaft ist ein heimlicher Dickmacher – durch den Fruchtzucker macht zu viel Saft auf Dauer dick. Besser ist es, ungesüßten Tee oder Fruchtschorle (Verhältnis 1/3 Saft und 2/3 Wasser) zu trinken.

Brot:
Pluspunkte auf dem Kalorienkonto kann man sammeln, wenn man auf Toast und Weißbrot verzichtet und auf Vollkornbrot umsteigt. Die quadratischen Toastscheiben enthalten nämlich viermal soviel Fett wie eine Scheibe Vollkornbrot.

Wurst:
Der Fettgehalt bei Wurst ist sehr unterschiedlich. Zu den fettreichen Wurstsorten gehören streichfähige Sorten wie Leberwurst, Mettwurst und Teewurst, aber auch Fleisch-, Gelbwurst und Salami. Kalorienarme Alternativen sind Wurstsorten mit Geflügel.

Käse:
Käse kann sehr viel Fett enthalten. Weicher Camembert und Brie hat meistens einen Fettanteil von 50 Prozent in der Trockenmasse. Kalorienärmer sind Hart- und Schnittkäse mit 25 Prozent und 30 Prozent Fett in der Trockenmasse. Es lohnt sich, im Supermarkt nach diesen Sorten Ausschau zu halten.

Thunfisch:
Gemeinhin gilt Fisch als leichte, kalorienarme Nahrung. Doch Thunfisch ist die reinste Fettfalle: In 100 Gramm sind 15,5 Gramm Fett enthalten. Und auch Calamares sind mit 11 Gramm Fett pro 100 Gramm nicht gerade figurschonend. Als Alternative sind gegrillte Scampi zu empfehlen – diese enthalten nur ein Gramm Fett.

Avocado:
In nur 100 Gramm Avocado stecken 23 Gramm Fett, damit ist die Avocado eine richtige Fettbombe. Zwar liefert die Frucht auch wichtige Vitamine, die bessere Alternativen sind mit je einem Gramm Fett pro 100 Gramm jedoch Mangos und Ananas.

Kuchen:
Kuchen ist nicht gleich Kuchen. Während bei Sahnetorten und Schokoladenkuchen auf den ersten Blick klar ist, dass es sich hier um Kalorienbomben handelt, denken die meisten bei Rührkuchen nicht gleich an eine Kaloriensünde. Dabei hat Marmorkuchen einen Fettanteil von 54 Prozent. Besser ist der Verzehr von Obstkuchen mit einem hohen Fruchtanteil.

Schokolade:
Mit 560 Kilokalorien je 100 Gramm ist Vollmilchschokolade eine richtige Figurfalle. Hier lohnt es sich, der Zartbittervariante eine Chance zu geben – eine Tafel hiervon hat vergleichsweise „nur“ 507 Kilokalorien.  Mit Schokolade müssen wir aber auch aufpassen, wenn wir keine Zahnimplantate wollen.

Nüsse:
Nüsse senken zwar den Cholesterinspiegel und schützen das Herz, dafür sind die kleinen Kerne aber auch wahre Fettbomben. 100 Gramm Erdnüsse enthalten 600 Kalorien und 50 Gramm Fett. Da sie sich positiv auf die Gesundheit auswirken, ist der Verzehr von kleinen Mengen durchaus empfehlenswert – Experten raten zu einer Handvoll täglich.

Gummibärchen:
Gummibärchen werden immer wieder als fettfreie Alternative zu Chips angepriesen. Dabei enthalten bereits drei der kleinen Bärchen fast so viel Zucker wie ein Stück Würfelzucker. Kleine Naschkatzen sollten lieber zu Salzstangen oder Zartbitterschokolade greifen.

Siehe hierzu auch: Ernährung und Esskultur

Verbrauchertäuschung mit Käseersatzstoffen

In der Lebensmittelindustrie wird bei der Herstellung von Lebensmitteln immer mehr sogenannten “Analog”-Käse eingesetzt. Aber auch Pizzabäcker, Bäckereien und Gastwirte sollen dies tun. Im Klartext bedeutet das: zum Überbacken einer Pizza wird anstatt echtem Käse ein Gemisch aus Eiweißpulver, Wasser und Pflanzenöl verwendet, dass auch noch mit Geschmacksverstärken versehen wird.
Grund hierfür ist mal wieder die Kostenschraube. Der Einsatz dieses Käseersatzstoffs ist rund 40% günstiger als mit echtem Käse.

Verbraucher erfahren aber häufig gar nicht, dass Käseersatzstoffe verwendet werden, denn es wird schlicht und ergreifend verschwiegen. Welcher Hersteller würde schon freiwillig auf die Verpackung schreiben, dass das Produkt lediglich mit „Kunstkäse“ gemacht wurde?
Eine entsprechende Kennzeichnung ist aber laut dem dem Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Bleser, Pflicht und verstößt gegen die geltende Gesetzeslage und ist eine dreiste Kundentäuschung. Wenn “Käse” als Zutat auf der Verpackung angegeben wird, so muss dieser auch aus 100 Prozent Milch hergestellt worden sein.

Nicht nur die Verbraucher, sondern auch unsere Milchbauern sind die Leidtragenden dieser dreisten Täuschung. Denn dadurch, dass immer mehr Kunstkäse eingesetzt wird, schrumpft der Bedarf an Kuhmilch für die Käseherstellung, weil die Nachfrage dafür zurückgeht. Vor diesem Hintergrund hat die Lebensmittelindustrie und auch die Gastronomie die moralische Verpflichtung, durch den Einsatz von echtem Käse einen Beitrag zur Stabilisierung der Nachfrage nach Milchprodukten zu leisten. Tipps zum Abnehmen kann man übrigens hier finden.

Häufigste Fehler beim Kochen. Teil 8

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Einer der grössten Fehler beim Kochen ist es, schlechte Zutaten zu benutzen. Dabei ist es so offensichtlich, dass manmit schlechten Zutaten nichts gutes machen kann. Aber im Supermarkt glänzt alles so schön. Besonders bei Gemüse kann man nicht oft genug sagen: kauf auf dem Markt, oder sogar bei demBauer wenn es geht. Der Unterschied ist riesig und nicht zu unterschätzen.

Bei Kräutern achtet bitte darauf, dass die Blätter nicht schlaff hängen und dass es keine braunen Flecken gibt. Gemüse muss schwer sein, weil dies bedeutet, dass da viel Feuchtigkeit drinnen ist. Dosengemüse kommt nicht in Frage.

Fisch darf nicht riechen und muss immer mit Eis gelagert sein. Eis sollte auch in die Tüte gepackt werden um den Fisch bis nachhause frisch zu halten. Die Farbe sagt nie etwas über die Qualität aus. Geruch ist viel schwerer zu fälschen.

Fleisch, so wie Hühnchen sollte immer ganz gekauft werden, weil es billiger ist und besser erhalten bleibt. Bei mariniertem Fleisch bitte besondes aufpassen, weil man die Farbe nicht mehr sehen kann.
Bei Käse soll immer auf das Siegel geachtet werden, denn billige Imitationen von Traditionskäse sind nichts wert. Nie zu viel Käse kaufen, lieber in zwei Tagen wieder kommen und noch ein neues Stück abhohlen. Geriebenen Käse nie aus dem Supermarkt kaufen. Das ist immer die schlechteste Sorte von Käse.

Andere häufige Fehler beim Kochen sind: falsches Messer, Salz, Temperatur kochen, Gewürze, Braten.

Die Welt besteht aus Käse

Ausser Hunde haben Menschen auch andere sehr gute Freunde. Einer davon ist Käse. Denn die Beziehung zwischen Mensch und Käse geht bis um das Jahr 8.000 B.C. zurück. Ursprünglich wurde der Käse nur aus Schafmilch gemacht.

Im Jahr 2004 wurden etwa 18 Millionen Tonnen produziert und gegessen, laut der UN Organisation für Nahrung und Landwirtschaft. Das sind drei Kilo pro Erdbewohner (was für ein Traum für ein Afrikanisches Kind: drei Kilo Käse im Jahr essen). Dabei verschlingen die Griechen den meissten Käse (23Kg pro Jahr), gefolgt von den Franzosen, Italienern und Schweizern. Gleich danach kommen die Deutschen, die Niederländer und Österreicher.

Käse ist sehr gesund, denn er ist reich an Calcium, Eiweiss und Phosphor. Obwohl manche sagen, dass er zu fett ist, muss man daran denken dass die grössten Käsekonsumenten die wenigsten Fälle von Herzkrankheiten aufweisen.

Und nun das einfachste Käse menu:

Es besteht aus drei verschiedenen Käse speisen mit drei verschiedenen Käsearten.

Erst Frische Pilze waschen und dann die Pilzfüsse enfernen. Etwas Schafskäse in kleine Würfel schneiden. Diese nach belieben Würzen (Pfeffer, Rosmarin, Oregano) und sogar kleingehackten geräucherten Schinken dazu geben. Alle Pilze mit dem Gemisch füllen und dann ab in den Ofen.

Als zweites eine normale Mischung für Schnitzel machen, und dann dicke Goudastücke hereintunken. Gleich danach diese Stücke in heisses Öl werfen. Das Öl muss sehr heiss sein damit sich eine Kruste bildet und dann kann man die Hitze reduzieren. Dies mit etwas Zitrone servieren.

Zuletzt Französischen Käse in lange Streifen schneiden. Diese abwechselnd um eine Weintraube und um ein Stückchen Schokolade wickeln. Mit einen Zahnstocher fest machen.

Alles auf einer Platte servieren und zuschlagen!

Gebackener Camembert

Eines meiner Liebslingsrezepte von früher ist der gebackene Camembert. Man konnte ihn früher, und ich glaube auch heute noch, in fast jeder Kneipe bekommen und er war ideal für den kleinen Hunger und den kleinen Geldbeutel. Natürlich hat es nicht lange gedauert, bis ich auf die Idee gekommen bin zuhause auszuprobieren, wie man ihn selber machen kann. Größtes Problem hierbei ist natürlich die Panade, denn bei meinen ersten Versuchen ist mir der Käse regelmäßig in der Pfanne aufgeplatzt. Der Trick besteht darin, den Käse zwei oder drei Mal zu panieren und anschließend bei möglichst niedriger Hitze zu backen. Man muss beim Panieren aufpassen, dass keine Löcher entstehen, denn an diesen Stellen dringt das heiße Fett in den Käse ein und löst die Schimmelschicht auf. Man kann den Käse zwar immer noch essen, aber es ist eben nicht mehr das gleiche Geschmackserlebnis, wie ein schöner frischer Camembert, der nicht geplatzt ist. Für die Panade nehme ich wie üblich Mehl, Ei und Semmelbrösel, beim Ei mische ich aber ganze Eier mit Eigelb im Verhältnis 2:1, damit die Konsitenz etwas fester wird. Nach dem Panieren muss der Käse bald in die Pfanne, damit die Panade keine Feuchtigkeit mehr ziehen kann.

Ich brate den Camembert auf niedriger Stufe in einem Mix aus Sonnenblumenöl und Margarine bis er außen schön braun und kross ist. Das dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Anschließend lasse ich in dem Fett noch ganz kurz etwas krosse Petersilie backen, die ich später auf den fertigen Camembert lege. Als Beilage gibt es bei mir immer einen frischen Sommersalat aus Frisee, Tomaten, Gurken und Kräutern in einem Honig-Senf-Dressing. Auch wenn ich sonst kein Fan von Preisselbeeren bin, aber zu einem Camembert gehört die Preisselbeermarmelade unverzichtbar dazu. Als Getränk empfehle ich ein schönes frisches Weißbier.