Archiv für Vitamine

Gemüsesorten, die die Augen gesund halten

Jeder hat es bestimmt schon irgendwo oder von irgendjemandem gehört: „Karotten sind gut für die Augen.“ Dass da etwas wahres dran ist, ist schon längst bekannt, aber nicht nur Karotten sind gut für die Augen. Auch in anderen Lebensmittel stecken Wirkstoffe, die die Augen gesund halten. So enthalten Brokkoli, Spinat, Tomaten oder Mangos ebenso wie Karotten Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt. Das Vitamin A wiederum hilft dabei, Netzhaut und Linse vor freien Radikalen zu schützen.

Auch die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin erfüllen die gleiche Funktion. Sie kommen häufig in grünblättrigem Gemüse und Mais vor und können das Risiko von grauem Star und Makula-Degeneration verringern. Die Vitamine C und E schützen antioxidativ vor Zellschäden durch das Sonnenlicht. Dabei sind Zitrusfrüchte eine der Hauptlieferanten für Vitamin C . Vitamin E findet man hingegen hauptsächlich in Pflanzenöle, Haselnüssen und Vollkornprodukte.

Übrigens wissen die meisten Deutschen (über 80%) nur von Karotten, dass sie gut für die Augen sind.

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Sich richtig ernähren

Von dem, was die Deutschen täglich auf ihre Teller bringen, ist bestimmt die Hälfte ungesund und nicht mehr als „Lebensmittel“ zu bezeichen. Ich muss sagen, dass das leider auch auf die Krankenhauskost zutrifft, die bei uns zubereitet wird. Es ist natürlich ein Problem, für 600 Menschen mit unterschiedlichen Diäten gesund zu kochen, aber es würde gehen, wenn man es denn wollen würde auf das Essverhalten besser aufzupassen.

Erstes Problem ist, dass zu vielen Nahrungsmitteln die Feuchtigkeit entzogen wurde, was ungesund ist. Man kann Backpflaumen zwar schön als Abführmittel verwenden, aber nicht als tägliches Nahrungsmittel. Dann sind viele Nahrungsmittel zu lange gekocht und enthalten damit kaum noch Vitamine. Weiterhin essen wir zu fett und zu salzig.

Beim Einkaufen kann man schon viel bewirken, um etwas gesünder zu essen. Erstmal vergesst ganz schnell alle Lightprodukte, denn die enthalten zwar weniger Fett, sind aber genauso kalorienhaltig wie die normalen Produkte. Dann kauft nichts, was stundenlang erwärmt wurde. Hierzu gehört vorallem Dosennahrung. Wenn ihr Fleisch kauft, dann weißes, fettarmes Fleisch und nicht die roten wie Rind oder Lamm. Bei Olivenöl entscheidet ihr euch für die kaltgepressten Sorten. Süßigkeiten lasst ihr natürlich links liegen, weil ihr wisst, dass sie voller Zucker sind. Cola wird selbstverständlich gegen eine natürliche Apfelsaftschorle ausgetauscht. Beim schlendern durch den Supermarkt bleibt ihr im Obst- und Gemüsebereich stehen und kauft euch eine Auswahl an frischen Produkten. Es kann auch tiefgefrorener Spinat sein, denn der ist besser als sein Ruf.

Bisher noch weitgehend unbekannt sind Goji Beeren. Diese Beeren Art ist ausgesprochen vitaminhaltig und werden vorallem von dem Volk der Hunzas konsumiert, die für ihre lange Lebenserwartung bekannt sind.

Ein besonderer Tip sind natürlich auch Chinesische Rezepte, aus denen sich fast immer eine gesunde und nahrhafte Speise zubereiten läßt.

Nervennahrung

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Wenn man unter Stress ist braucht man mehr Vitamin C und A. Darum sollte man so viel Obst wie möglich essen, nicht nur wenn man eine stressige Periode hat, denn Obst schützt auch or Stress.

Lindenblütentee kann man trinken um die Muskulatur zu entspannen, und Kamillentee ist gut um sich zu beruhigen.

Auch Milchprodukte sind gut, Milch, Käse, Quark enthalten die Aminosäre Tryptophan, die bei der Serotonin Produktion entscheident ist.

Die exotischen Avocados und Mangos enthalten viele Kohlenhydrate, Viatmine und Zink, das gibt unserem Hirn genügend Kraft um den Stress abbzubauen.

Bananen sollte man auch esse, da sie Magnesium, Kalium und Vitamin B6 enthalten, die sehr wichtig für die Beuhigung sind. Diese sollte man auch beim Heißhunger essen, da sie lange satt halten und den Blutzuckerspiegel konstant halten.

Damit Botenstoffe ins Ghirn gelangen, sollte man viel Wasser trinken! Mineralwasse, oder stilles Wasser, mindestens 2 Liter täglich.

Das Kaugummikauen kann auch beim Stressabbau helfen, es fördert die Hrinduchblutung, lockert die Muskeln im Gesicht und Kiefer.

Hülsenfrüchte sind auch ideal als Nervennahrung, da sie reich an B Vitamine sind, und die Leisungsfähigkeit steigern.

Genügend grüne Gemüse sollte man auch essen, sie enthalten Calcium und viel Magnesium.

Die Natur bringt´s

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In der Ausgabe von Öko-Test habe ich eine Testreihe zu Nahrungsergänzungsmittel gefunden. Dabei haben viele Multivitaminpräparate schlecht abgeschnitten, weil Über- oder Unterdosierungen möglich sind, Deklarationen fehlen und Warnhinweise ungenügend sind..

Eigentlich sollten Multivitaminpräparate den Menschen mit allen lebenswichtigen Vitaminen versorgen. Der Öko-Test hat die Präparate bezüglich Dosierung, Deklaration und Zusammensetzung untersucht und ein trauriges Ergebnis erhalten. Nur 3 Produkte erhielten die Bewertung „ausreichend“, der Rest wurde mit „mangelhaft“ oder sogar „ungenügend“ bewertet. Der Grund für das schlechte Urteil sind Fehldosierungen und fehlende Warnhinweise für Kinder. Die getesteten Vitamin-C-Produkte erhielten erfreulicherweise gute Bewertungen.

Wie der Öko-Test zeigt, können Nahrungsmittelergänzungen kein Ersatz für eine gesunde Ernährung sein, denn nur die Natur stellt uns in ausreichender Menge die Stoffe zur Verfügung, die unser Körper benötigt. Entscheidend ist die Zusammenstellung der Nahrung, besonders in einer Zeit, wo niemand mehr gerne frische Produkte ist.

Keine Angst, der will nur spielen

Etwa so würde der Kommentar einer Kuh lauten, wenn ein Vegetarier in den Stall kommt, denn aus Prinzip ist er kein Fleisch. Als Motiv gilt hier eine gesunde Ernährung, während bei den etwas radikaleren Veganern, die sogar Milch als tierisches Produkt ablehnen, eher religiöse Gründe im Vordergrund stehen. Aber ob es aber nun gesund ist, ganz auf tierische Produkte zu verzichten, das ist bis heute eine Streitfrage.

Vor 100 Jahren, als die bekennenden Vegetarier ihren ersten Weltkongress in Dresden abhielten, waren sie noch eine verschwindend kleine exotische Minderheit In dieser Woche treffen sich 600 Teilnehmer aus 31 Ländern zu ihrem 38. Weltkongress, wiederum in Dresden. Die Themen um die es gehen wird sind ethische Fragen gehen, Massentierhaltung, „Personenstatus und Würde für höhere Säugetiere“ und um die Rolle, die die Nutztierhaltung für die globale Erwärmung spielt. Der missionarische Eifer, mit dem vor 100 Jahren begonnen wurde, der ist geblieben: „Unser Ziel ist, dass ein Viertel der Bevölkerung ganz ohne Fleisch auskommt“, sagt Hildegund Scholwien, die stellvertretende Vorsitzende des Verbandes. Der Theologe Eugen Drewermann wird sprechen, der selbst Vegetarier ist und in seinem „alternativen Vaterunser“ die Formulierung fand: „Verbiete uns, Herr, das tägliche Fleisch. Das tägliche Brot gib uns heute.“

Aber auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät dazu, nur zwei- bis dreimal in der Woche Fleisch auf den Speiseplan zu setzen. „Fleisch ist eine gute Quelle für Eisen und hochwertige Proteine, doch 300 bis 600 Gramm pro Woche reichen“, sagt die Ernährungswissenschaftlerin Susann Ruprecht vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam-Rehbrücke. Dort haben in den letzten Jahren Studien ergeben, dass es das Risiko für Darmkrebs und für Diabetes vom Typ 2 erhöht, wenn man viel rotes Fleisch isst.

Für den völligen Verzicht auf die Putenstreifen zum Salat und vor allem auf Fisch ist das jedoch kein Grund. „Auch die ‚Pudding-Vegetarier‘, die nur auf Fleisch verzichten, ohne auf eine ausgewogene und fettarme Ernährung zu achten, leben nicht gerade gesund“, sagt Susann Ruprecht. Besonders für die strengen Veganer unter den Vegetariern ist es lebenswichtig, sich bewusst zu ernähren. Wer nur auf alle tierischen Produkte verzichtet, aber zu wenig andere eiweißhaltige Nahrungsmittel an ihre Stelle setzt, kann leicht in einen Proteinmangel rutschen. Für Kleinkinder kann eine vegane Diät, die gleich nach dem Abstillen ansetzt, ganz besonders gefährlich werden. „Wenn ihnen Vitamin B 12 fehlt, das sie für die Nerven- und Hirnentwicklung dringend brauchen, drohen irreversible Schäden“, warnt Susann Ruprecht.

Wo sitzen die Vitamine?

Früher hat man alles geschält. Kartoffeln, Äpfel, Möhren usw. Nachdem die Nachricht durch die Medien ging, dass die meisten Vitamine unter der Schale sitzen, wird in vielen Haushalten außer Spargel und Apfelsinen kaum noch was geschält. So weit so gut, aber auf der Schale sitzen auch die Pflanzenschutzmittel und Wachse. Ich habe also die Qual der Wahl bzw die Entscheidung, schälen oder nicht. Bei Bioprodukten ist die Antwort einfach, da hoffentlich keine Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kamen, kann man die Schale bedenkenlos essen. Bei Produkten, deren Herkunft ungewiss ist, empfiehlt es sich auf jeden Fall die Schale dünn abzuschälen, denn natürlich befinden sich auch im Obst oder Gemüse selbst noch viele wichtige Vitamine und man sollte dann lieber die Schadstoffe abschälen.

Wichtig ist, dass man alles Frische dunkel lagert, denn Vitamine sind lichtempfindlich. So schön der dekorative Obstkorb aussieht, für das Obst selber wäre eine dunkle Speisekammer besser. Das gilt im übrigen auch für Saft und Öle. Dunkle Lagerung erhält die Vitamine länger.