Archiv für Fleisch

Vermarktung von Klonfleisch in der EU beschlossen

Die EU-Landwirtschaftsminister fällten einen entsprechenden Beschluss in Luxemburg einstimmig. Grundsätzlich ist der Verkauf des Fleischs geklonter Tiere in der EU verboten – für das Fleisch der Nachkommen gab es bislang aber eine Gesetzeslücke.

Der Beschluss weitet die bestehende Verordnung für neuartige Lebensmittel erstmals auf Nahrungsmittel aus, die von Nachkommen geklonter Tiere stammen. Danach setzt die Vermarktung von Klon-Produkten in Europa ein strenges Zulassungsverfahren voraus. Erst muss eine Risikobewertung von der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erstellt und vorgelegt werden und erst dann kann die EU-Kommission ein Klonprodukt nach Abstimmung mit den EU-Staaten zulassen. Doch dies genügt den meisten Staaten nicht, so verlangt Deutschland und 23 weitere EU-Staaten noch weitergehende Regeln und forderten die EU-Kommission zugleich auf, ein eigenes Gesetz für Klonprodukte vorzulegen.

Nun hängt alles vom Europa Parlament ab. Bereits im März wurde in einer ersten Lesung darüber abgestimmt und das Vorhaben durchgefallen.

Protest gibt es sowohl seitens der Politik als auch der Industrie. Auch der Deutsche Tierschutzbund und der Deutsche Bauernverband (DBV) sind einstimmig dagegen. Nicht nur Gesundheitsaspekte, sondern auch ethische Fragen wie Tierschutz, Tiergesundheit und genetische Vielfalt müssten berücksichtigt werden, erklärte der DBV. Kritiker verweisen zudem auf die Leiden und Schmerzen der Tiere durch das Klonen. Auch seien Klontiere oft krankheitsanfälliger und lebten kürzer.

Hintergrund für das ganze Vorhaben ist wohl das Interesse der Industrie aus den USA Klonfleisch in die EU einzuführen und damit einen riesigen Markt zu erschließen. Dort ist der Verkauf von Klonfleisch erlaubt, auch wurden dort bereits Mastbullen geklont. Ob das Fleisch ihrer Nachkommen aber in den Supermärkten und auf den Tischen der Verbraucher landet, ist schwierig nachzuvollziehen, denn eine Kennzeichnung ist nicht vorgeschrieben. Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch mahnte, Klonfleisch dürfe den Verbrauchern nicht „untergejubelt“ werden.

Zum Glück gibt es die Möglichkeit, Naturheilprodukte und Produkte für gesunde Ernährung zu kaufen und nicht abhängig von genetisch veränderten Lebensmitteln zu sein.

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Hätten sie es gewusst?

Das sind die 12 größten Dickmacher schlechthin, die man kennen sollte, wenn man gesund Abnehmen will:

Milch:
Milch enthält zwar viel Kalzium und schützt damit die Knochen, aber durch den Fettgehalt gilt Milch nicht unbedingt als kalorienarmes Getränk. Eine gute Alternative sind entrahmte Milch oder Buttermilch.

Alkohol:
Auch Alkohol macht sich auf dem Kalorienkonto bemerkbar. Ein großes Bier (0,5 l) enthält 250 Kalorien, ebenso viele Kalorien wie in 50 Gramm Salami stecken. Nicht zuletzt fördert Alkohol auch das Hungergefühl.

Fruchtsaft:
Fruchtsaft ist ein heimlicher Dickmacher – durch den Fruchtzucker macht zu viel Saft auf Dauer dick. Besser ist es, ungesüßten Tee oder Fruchtschorle (Verhältnis 1/3 Saft und 2/3 Wasser) zu trinken.

Brot:
Pluspunkte auf dem Kalorienkonto kann man sammeln, wenn man auf Toast und Weißbrot verzichtet und auf Vollkornbrot umsteigt. Die quadratischen Toastscheiben enthalten nämlich viermal soviel Fett wie eine Scheibe Vollkornbrot.

Wurst:
Der Fettgehalt bei Wurst ist sehr unterschiedlich. Zu den fettreichen Wurstsorten gehören streichfähige Sorten wie Leberwurst, Mettwurst und Teewurst, aber auch Fleisch-, Gelbwurst und Salami. Kalorienarme Alternativen sind Wurstsorten mit Geflügel.

Käse:
Käse kann sehr viel Fett enthalten. Weicher Camembert und Brie hat meistens einen Fettanteil von 50 Prozent in der Trockenmasse. Kalorienärmer sind Hart- und Schnittkäse mit 25 Prozent und 30 Prozent Fett in der Trockenmasse. Es lohnt sich, im Supermarkt nach diesen Sorten Ausschau zu halten.

Thunfisch:
Gemeinhin gilt Fisch als leichte, kalorienarme Nahrung. Doch Thunfisch ist die reinste Fettfalle: In 100 Gramm sind 15,5 Gramm Fett enthalten. Und auch Calamares sind mit 11 Gramm Fett pro 100 Gramm nicht gerade figurschonend. Als Alternative sind gegrillte Scampi zu empfehlen – diese enthalten nur ein Gramm Fett.

Avocado:
In nur 100 Gramm Avocado stecken 23 Gramm Fett, damit ist die Avocado eine richtige Fettbombe. Zwar liefert die Frucht auch wichtige Vitamine, die bessere Alternativen sind mit je einem Gramm Fett pro 100 Gramm jedoch Mangos und Ananas.

Kuchen:
Kuchen ist nicht gleich Kuchen. Während bei Sahnetorten und Schokoladenkuchen auf den ersten Blick klar ist, dass es sich hier um Kalorienbomben handelt, denken die meisten bei Rührkuchen nicht gleich an eine Kaloriensünde. Dabei hat Marmorkuchen einen Fettanteil von 54 Prozent. Besser ist der Verzehr von Obstkuchen mit einem hohen Fruchtanteil.

Schokolade:
Mit 560 Kilokalorien je 100 Gramm ist Vollmilchschokolade eine richtige Figurfalle. Hier lohnt es sich, der Zartbittervariante eine Chance zu geben – eine Tafel hiervon hat vergleichsweise „nur“ 507 Kilokalorien.  Mit Schokolade müssen wir aber auch aufpassen, wenn wir keine Zahnimplantate wollen.

Nüsse:
Nüsse senken zwar den Cholesterinspiegel und schützen das Herz, dafür sind die kleinen Kerne aber auch wahre Fettbomben. 100 Gramm Erdnüsse enthalten 600 Kalorien und 50 Gramm Fett. Da sie sich positiv auf die Gesundheit auswirken, ist der Verzehr von kleinen Mengen durchaus empfehlenswert – Experten raten zu einer Handvoll täglich.

Gummibärchen:
Gummibärchen werden immer wieder als fettfreie Alternative zu Chips angepriesen. Dabei enthalten bereits drei der kleinen Bärchen fast so viel Zucker wie ein Stück Würfelzucker. Kleine Naschkatzen sollten lieber zu Salzstangen oder Zartbitterschokolade greifen.

Siehe hierzu auch: Ernährung und Esskultur

Sich richtig ernähren

Von dem, was die Deutschen täglich auf ihre Teller bringen, ist bestimmt die Hälfte ungesund und nicht mehr als „Lebensmittel“ zu bezeichen. Ich muss sagen, dass das leider auch auf die Krankenhauskost zutrifft, die bei uns zubereitet wird. Es ist natürlich ein Problem, für 600 Menschen mit unterschiedlichen Diäten gesund zu kochen, aber es würde gehen, wenn man es denn wollen würde auf das Essverhalten besser aufzupassen.

Erstes Problem ist, dass zu vielen Nahrungsmitteln die Feuchtigkeit entzogen wurde, was ungesund ist. Man kann Backpflaumen zwar schön als Abführmittel verwenden, aber nicht als tägliches Nahrungsmittel. Dann sind viele Nahrungsmittel zu lange gekocht und enthalten damit kaum noch Vitamine. Weiterhin essen wir zu fett und zu salzig.

Beim Einkaufen kann man schon viel bewirken, um etwas gesünder zu essen. Erstmal vergesst ganz schnell alle Lightprodukte, denn die enthalten zwar weniger Fett, sind aber genauso kalorienhaltig wie die normalen Produkte. Dann kauft nichts, was stundenlang erwärmt wurde. Hierzu gehört vorallem Dosennahrung. Wenn ihr Fleisch kauft, dann weißes, fettarmes Fleisch und nicht die roten wie Rind oder Lamm. Bei Olivenöl entscheidet ihr euch für die kaltgepressten Sorten. Süßigkeiten lasst ihr natürlich links liegen, weil ihr wisst, dass sie voller Zucker sind. Cola wird selbstverständlich gegen eine natürliche Apfelsaftschorle ausgetauscht. Beim schlendern durch den Supermarkt bleibt ihr im Obst- und Gemüsebereich stehen und kauft euch eine Auswahl an frischen Produkten. Es kann auch tiefgefrorener Spinat sein, denn der ist besser als sein Ruf.

Bisher noch weitgehend unbekannt sind Goji Beeren. Diese Beeren Art ist ausgesprochen vitaminhaltig und werden vorallem von dem Volk der Hunzas konsumiert, die für ihre lange Lebenserwartung bekannt sind.

Ein besonderer Tip sind natürlich auch Chinesische Rezepte, aus denen sich fast immer eine gesunde und nahrhafte Speise zubereiten läßt.

Häufigste Fehler beim Kochen. Teil 8

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Einer der grössten Fehler beim Kochen ist es, schlechte Zutaten zu benutzen. Dabei ist es so offensichtlich, dass manmit schlechten Zutaten nichts gutes machen kann. Aber im Supermarkt glänzt alles so schön. Besonders bei Gemüse kann man nicht oft genug sagen: kauf auf dem Markt, oder sogar bei demBauer wenn es geht. Der Unterschied ist riesig und nicht zu unterschätzen.

Bei Kräutern achtet bitte darauf, dass die Blätter nicht schlaff hängen und dass es keine braunen Flecken gibt. Gemüse muss schwer sein, weil dies bedeutet, dass da viel Feuchtigkeit drinnen ist. Dosengemüse kommt nicht in Frage.

Fisch darf nicht riechen und muss immer mit Eis gelagert sein. Eis sollte auch in die Tüte gepackt werden um den Fisch bis nachhause frisch zu halten. Die Farbe sagt nie etwas über die Qualität aus. Geruch ist viel schwerer zu fälschen.

Fleisch, so wie Hühnchen sollte immer ganz gekauft werden, weil es billiger ist und besser erhalten bleibt. Bei mariniertem Fleisch bitte besondes aufpassen, weil man die Farbe nicht mehr sehen kann.
Bei Käse soll immer auf das Siegel geachtet werden, denn billige Imitationen von Traditionskäse sind nichts wert. Nie zu viel Käse kaufen, lieber in zwei Tagen wieder kommen und noch ein neues Stück abhohlen. Geriebenen Käse nie aus dem Supermarkt kaufen. Das ist immer die schlechteste Sorte von Käse.

Andere häufige Fehler beim Kochen sind: falsches Messer, Salz, Temperatur kochen, Gewürze, Braten.

Häufigste Fehler beim Kochen. Teil 6

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Wenn man Fleisch zum Kochen benutzt, insbesondere wenn man es brät, ist es wichtig es zu baizen. Diese Prozedur bringt viel mehr Geschmack und macht das Fleisch weniger trocken. Trockenes Fleisch ist der Hauptgrund warum Leute das Essen nicht so gut finden. Diesen Fehler beim Kochen kann man einfach vermeiden so wie andere auch: Salz falsch benutzen, das falsche Messer nehmen, Kräuter und Gewürze nicht respektieren, falsch braten und nicht nach Temperatur kochen.

Bei dem Baizen gibt es ein paar Sachen die man beachten sollte. Am besten wird das Fleisch in eine Tüte mit dem Baiz und Eiswürfeln gelegt. Die Eiswürfel führen dazu, dass mehr von der Flüssigkeit in das Fleisch aufgenommen wird.

In den Baiz sollte man immer etwas Alkohol, so wie Wein oder Bier herreingeben. Starker Alkohol, so wie Rum, ist auch nicht schlecht, aber führt zu einem leicht exotischen Geschmack. Bier und süsser Wein geben dem Fleisch einen süsslichen Geschmack. Man soll keine ganze Flasche reingiessen, sondern 50 bis 100 Ml. benutzen.

Statt Alkohol kann man auch Orangensaft (aber frisch gepressten), Grapefruitsaft, Pomelosaft oder Zitronensaft nehmen. Diese fördern auch die Aufnahme von dem guten Geschmack.

Besonders wichtig ist es, dem Prozess genügend Zeit zu lassen. Es sollten mindestens 4 Stunden sein, für die besten Resultate müssen es aber 6 oder 8 Stunden sein. Während dieser Zeit, muss das Fleisch im Kühlschrank liegen.

Schwenkbraten

Ich denke die meisten haben schon mal einen Schwenkgrill gesehen. Er steht auf drei Beinen und von oben hängt an einer Kette das Rost. Zieht man leicht an der Kette, dann schwenkt der Grill über die Kohle. Eigentlich müsste es diese Art von Grills beim nächsten Baumarkt geben, also schnell hin und einen besorgen, denn es ist einfach die coolste Art zu grillen. Durch die Bewegung des Rostes kann man auch dicke Stücken Fleisch grillen, ohne dass sie trocken werden oder verbrennen.

Wichtig ist, dass man das Fleisch vorher mariniert. Kauft nicht die marinieren Sorten im Supermarkt, denn dort wird gerne altes Fleisch nur mariniert, um es noch ein paar Tage länger verkaufen zu können. Man kann eigentlich jede Sorte Fleisch nehmen, aber die mageren Stücke vom Schweinerücken zum Beispiel sind der Renner. Zwei Tage vor dem geplanten Grillabend geht ihr eurer Fleisch beim Fleischer holen. Jungschweinrücken, Schweinefilet oder anderes mageres Schweinefleisch. Ihr schneidet Stücke mit einer Dicke von 4 bis 5 cm und mariniert diese nach eurer Wahl. Es sollte aber etwas Essig, Öl und auf jeden Fall Zwiebel in der Marinade sein. Ich nehme dann gerne noch Knoblauch, Chili und/oder Worcestershiresauce. Zwei Tage lang sollte das Fleisch dann im Kühlschrank in der Marinade liegen und schön ziehen. Ihr könnt in dieser Zeit das Fleisch ein oder zweimal rausnehmen und die Marinade, die nach unter gelaufen ist, noch mal neu einreiben.

Beim Grillen ist drarauf zu achten, dass ihr mir vorher Zeit und Ort bekannt gebt. 🙂

Nein, ihr sollt den Grill nicht zu heiss haben, damit das Fleisch langsam gart. Und drehen nicht vergessen, dann übernehme ich von hier die Verantwortung für ein gelungenes Ergebnis.