Ernährung: Gesundheitsmaßnahmen in der Krankenversicherung

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung wird für viele Menschen zunehmend wichtiger. Ein Grund für diesen Trend ist die Erkenntnis, dass eine falsche Ernährung mehr ist als eine Alltagssünde, sondern später zu ernsten Problemen führen kann. Wer sich gesund und vital hält, spart am Ende aber auch Geld, in dem er das Gesundheitssystem weniger belastet. Besteht also nicht vielleicht sogar die Chance, Maflnahmen zur gesunden Ernährung durch die Krankenversicherung in Anspruch zu nehmen?

Ja, die Chance besteht tatsächlich. Allerdings sind diese in der gesetzlichen Krankenversicherung keine Pflichtleistungen, wie zum Beispiel die Behandlung von Diabetes oder Adipositas. Trotzdem ist der Krankenversicherung daran gelegen, nach Möglichkeit viele Gesunde in den eigenen Reihen zu wissen. Da insbesondere die Ernährung in diesem Zusammenhang keine unwesentliche Rolle spielt, haben viele Krankenkassen unterschiedliche Maßnahmen und Programme in den Leistungskatalog aufgenommen, um eine gesunde Ernährung zu fördern.

Gesunde Ernährung in der GKV

Allerdings ist der Umfang solcher zusätzlicher Leistungen alles andere als einheitlich geregelt. In den meisten Fällen sieht das Bild im Alltag eher so aus, dass jede Krankenkasse hier quasi ihr eigenes Süppchen kocht. Eine Krankenversicherung stellt Kurse für die Ernährungsberatung und das richtige Kochen zur Verfügung. Eine andere Krankenkasse bietet dagegen Zusatzleistungen zur Ernährung in Form eines Online-Ratgebers zur Erstellung und Überwachung eines Ernährungsplans an.

Es bleibt dem Versicherten überlassen, für welche Variante er sich entscheidet, sofern er denn ein Wahlrecht hat. Allen Krankenversicherungen gemein ist allerdings die Tatsache, dass sie offen versuchen, über Risiken und Nebenwirkungen einer falschen Ernährung aufzuklären.

Gesunde Ernährung in der privaten Krankenversicherung

Natürlich haben auch private Krankenversicherer ein erhebliches Interesse an gesunden Mitgliedern. Der Vorsorgegedanke scheint in einigen Unternehmen allerdings weniger stark ausgeprägt. Es ist hier wesentlich schwieriger, entsprechende Leistungen zu finden, zumal die Leistungen innerhalb der Tarife sich zwischen den privaten Krankenversicherern deutlich unterscheiden.

Es bleibt dem Privatversicherten im Zusammenhang mit Gesundheitsmaflnahmen für die gesunde Ernährung meist nicht viel übrig, als sich an die betreffende PKV zu wenden oder einen Blick in die Versicherungsbedingungen zu werfen.

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2 Kommentare»

  Mark wrote @

Ich finde es gut, dass man die gesunde Ernährung immer weiter in den Blickpunkt für ein gesundes Leben rückt. Klar müsste noch deutlich mehr gemacht werden, auch gleich schon in der Kindheit. Hier leisten Schulen und Kindergärten schon gute Arbeit. Aber gerade die Eltern sollten das Modell „gesunde Ernährung“ auch zu Hause umsetzten. Daran mangelt es oft noch. Das ist sehr Schade. zumal es wirklich auch viele Angebote z.B. bei Krankenkassen gibt um sich mit dem Thema gesunde Ernährung auseinander zusetzten, für sich selbst und die kleinsten unserer Gesellschaft, die noch nicht für sich selbst entscheiden können.

  Marco wrote @

Ernährungsberatungen sind unter bestimmten Voraussetzungen schon eine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen. Liegen Erkrankungen wie Diabetes oder Adipositas vor, kann die Ernähungsberatung in Form einer Patientenschulung von einem Arzt zu Lasten der Krankenkasse erbracht werden.

Alle darüber hinausgehenden Leistungen können nur als Präventionsmaßnahmen erbracht werden und hier ist es tatsächlich so, dass die einzelnen Krankenversicherungen unterschiedliche Kurse anbieten oder bezuschussen.


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