2008 – das Jahr der Restauranttester

fireworks_firecracker_july_269033_lWas gibt es aus kulinarischer Sicht über das Jahr 2008 zu sagen? Große Highlights sind ausgeblieben, keine Sensationen, keine Skandale. Die Zeit der großen Fernsehköche ist abgelöst worden durch die Restaurantester, die uns einen Einblick in die Welt der Küchen gewähren. Einiges davon war sicherlich interessant, besonders Herr Rach hat uns auf gute und verständliche Weise die großen und kleinen Sorgen von Restaurantbesitzern näher gebracht. Hier ging es ja auch weniger um einen Test im Sinne einer Empfehlung, als um einen Blick in die Töpfe von Durchschnittsköchen, wie wir sie an jeder Ecke finden. Erstaunlich war zu sehen, mit welchen einfachen Mitteln aus einer Kaschemme ein richtiges ausgewachsenes Restaurant werden kann, wenn man weiß, wie es geht. Viele hielten Christian Rach für arrogant, doch genau so, wie er aufgetreten ist, so geht es nun mal in den Küchen zu. Wer hier keine direkten Worte verträgt, der ist fehl am Platze.

Weniger interessant und hilfreich waren für mich dagegen die zahllosen Tests von XXXL-Schnitzeln, XXXL-Burgern und XXXL-Pizzen. Ebenso sinnlos der Test von Imbissbuden und anderen Fastfood-Tempeln, denn wer sich seine Gesundheit dort ruinieren möchte, dem ist eh nicht zu helfen. Die Krone alles Dummen setzt sich hier in meinen Augen Imbisstester Harry Schulz auf, der mit seinem feisten Gesicht eine Sendung moderiert, die in ihrer Qualität den getesteten Gammelfleischbuden in nichts nachsteht. Ich hoffe, dass SAT 1 im nächsten Jahr erkennt, dass uns der Geschmack und das unqualifizierte Urteil von geistigen Tieffliegern nicht interessiert.

Der Biotrend hat sich auch in 2008 fortgesetzt. Überall schießen die Biosupermärkte aus den Böden und es ist inzwischen zu einem Lifestyle herangewachsen, frische Shiitake-Pilze mit Hühnergeschnetzeltem von freilaufendem und körnerpickendem Federvieh zu essen. Natürlich begrüße ich diesen Trend, umso mehr, weil die Qualität der Ware tatsächlich besser ist und weil durch die hohen Umsätze natürlich die Preise sinken. Auch werden die Anbaumethoden besser, so dass man Bio-Äpfel kaufen kann, die nicht mehr so wurmstichig daher kommen, wie noch in den 70er und 80er Jahren.

Große Wünsche habe ich für das nächste Jahr nicht, vielleicht nur diesen einen, dass Sie mir treu bleiben und sich wieder mit dem einen oder anderen Kommentar äußern, sei es kritisch, sei es lobend, für mich zählt beides gleich.

Bleiben Sie gesund!

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2 Kommentare»

  Wellness Fan Chris wrote @

Hallo, also ich werde auch im nächsten Jahr wieder dabei sein und hin und wieder mal reinsurfen und lesen. Leider fehlt mir hier im Blog ein Impressum für die private Kontaktaufnahme 😦

Auf jeden Fall wünsche ich auch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 🙂

  littleemma wrote @

Hallo Chris,
ich danke Dir für Dein Interesse und Deine guten Wünsche. Da eine Kontaktaufnahme ja über die Kommentarfunktion möglich ist, habe ich auf die Angabe einer E-Mail verzichtet. Ich schaffe es einfach nicht, auch noch dort nachzusehen. Wenn Du etwas schreiben möchtest, das nicht veröffentlich werden soll, dann mache einfach eine entsprechende Notiz. Die Kommentare werden erst freigegeben, wenn ich sie gelesen habe.
Viele Grüße emma


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