Reis kochen

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Reisgerichte sind meistens schnell zubereitet und gut bekömmlich. Für eine gute Verdauung sollten wir einmal pro Woche Reis essen, bei mir persönlich kann es durchaus öfter sein.

Wichtig ist, dass man lernt guten Reis zu kochen. Vergessen ist der Beutelreis, wenn man erst mal selber den Dreh raus hat. Es gibt unterschiedliche Reissorten und unterschiedliche Zubereitungsarbeiten, aber wenn man nicht gerade vor hat Sushi zu machen, dass gilt die Regel, das der Reis locker und trocken sein sollte. Am besten bekommt man das mit Basmati-Reis hin, der auch in den traditionellen Reisländern Asiens einen hohen Stellenwert besitzt.

Grundsätzlich wird der Reis besser, wenn man ihn dämpft und nicht kocht, doch dafür benötigt man eine gewisse Erfahrung, sonst trifft man nicht den Punkt. Der Reis wird vor dem Dämpfen gewaschen und zwei Stunden in kaltem Wasser eingelegt. Danach kocht man ihn 10 Minuten, gießt das Wasser ab und formt aus dem Reis in einem großen Topf einen Berg. Mit dem Ende des Kochlöffels werden kleine Löcher in den Reis gestochen, damit der Dampf besser eindringen kann. Auf kleiner Hitze und mit geschlossenem Deckel wird der Reis nun noch weitere 15 Minuten gegart. In dieser Zeit darf der Deckel nicht geöffnet werden, weil sonst der Dampf entweicht, den der Reis zum garen benötigt. Gut schmeckt auch, wenn man vorher auf den Grund des Topfes ein Mehl-Wasser-Gemisch gibt, denn es bildet sich dann eine leckere Kruste. Nach dem Garen wird ein Teil des Reis mit Safran vermischt, der vorher in lauwarmem Wasser gelöst wurde. So bekommen wir drei Arten von Reis. Safran-Reis, Basmati-Reis und Crunshi-Reis. Herrlich dazu ist ein frischer Bratfisch wie zum Beispiel Pangasius-Filet und ein frischer Salat, dessen Soße gerne auch mit dem Reis vermischt werden kann.

Eine uns vertrautere Art der Reiszubereitung ist das Kochen in Wasser. Man nimmt einen Teil Basmati-Reis und zwei Teile Wasser. Der Reis wird in einem Topf mit wenig Öl ganz leicht angebraten und dann mit dem lauwarmem Wasser aufgegossen. Ich selber gebe statt Salz lieber eine Prise gekörnte Brühe ins Reiswasser. Danach wird der Reis mit geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten gekocht. Ist das Wasser bis auf einen kleinen Rest am Grund des Topfes verkocht, dann kann man den Herd ausstellen und den Reis noch etwa 10 Minuten mit geschlossenem Deckel dünsten lassen. Bei Induktionsherden oder Ceranfeldern muss man die kleinste Stufe wählen, weil sie zu schnell abkühlen. Am Ende sollte der Reis nicht nur bissfest, sondern auch locker und körnig sein.

Beide Arten der Reiszubereitung verlangen, dass man sich selber herantastet, bis man die optimale Zubereitung für sich gefunden hat, denn die Eigenschaften von Topf, Herd, Reis und Wasser sind zu unterschiedlich, um auf Anhieb einen perfekten Reis hinzubekommen.

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1 Kommentar»

  Svea wrote @

Sushi-Reis gehört unter anderem zu meinen Lieblingsreissorten. Vorher ist es besser ihn auszuwaschen. Danach setze ich ihn im Reiskocher mit einem Esslöffel Salz, Zucker und zwei Esslöffeln Reisessig und natürlich Wasser an und nach einigen Minuten ist er fertig. Wunderbar!


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