Rinderroulade nach Omas Art

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Großmütter haben doch immer die besten Rezepte, oder nicht? Bei meiner war es jedenfalls so. Leckere Braten und leckere Soßen konnte sie einfach am bestens.

Typisch Omagericht sind die Rinderrouladen. Wichtig ist für eine gute Roulade ist natürlich das richtige Fleisch. Für eine zarte Roulade nimmt man am besten das Stück vom Rind, was unserem menschlichen Oberschenkel entspricht. Das sind der Bug, sowie die Ober- und Unterschale. Meistens findet man beim Fleischer schon vorbereitete Scheiben für Roulade, aber fragen kann nichts schaden. Zähe Rouladen sind kein Vergnügen.

Ob eine Roulade zart wird, hängt natürlich auch von der Art der Zubereitung ab. Das Fleisch muss in große dünne Scheiben geschnitten sind. Dann reibt man eine Seite ordentlich mit Senf ein und legt die Füllung aus gehackten Zwiebeln, gewürfeltem Schweinebauch (Speck) und gewürfelten Gewürzgurken in die Mitte und rollt die Roulade von der kurzen Seite her zusammen. Am Ende wird sie mit einem Bindfaden umwickelt, damit sie nicht aufgeht und auch die Füllung an der Seite nicht austreten kann. Je nach Größe braucht man ein oder zwei Rouladen pro Person.

Die Rouladen müssen in einem Bräter scharf angebraten werden. Sind sie von allen Seiten schön braun, dann kommen noch etwas Zwiebeln und Mohrrüben in den Topf, die auch noch anbraten müssen. Wer möchte, kann nach dem Anbraten mit Balsamicoessig oder Rotwein ablöschen, danach wird der Bräter mit Brühe aufgefüllt, so dass die Rouladen zur Hälfte in Flüssigkeit liegen. Alle 20 Minuten werden die Rouladen gedreht, damit sie nicht austrocknen, evtl. noch Brühe nachgießen. Gesamtschmorzeit ist etwa 1 ½ Stunden. Der Bratensaft sollte am Ende entweder püriert oder gebunden werden.

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