Gänsebraten mit Grünkohl

goose

Jetzt geht es so langsam auf Weihnachten zu und da bietet es sich natürlich an, mal selber einen schönen Gänsebraten zuzubreiten. Die Regale sind voll mit wunderbaren Gänsen und es wäre eine Schande, sich den Duft entgehen zu lassen, der dem Backofen entströmt, wenn die Gans anfängt knusprig zu werden.

Beim meiner ersten Gans dachte ich, dass so ein riesiger Vogel bestimmt eine ganze Meute sattmacht, doch an darf sich nicht täuschen lassen, für mehr als vier Personen reicht eine Gans nicht. Es wäre schaden, wenn Gäste hungrig bleiben, weil man sich verschätzt hat.

Die Gans muss zuerst innen und außen gut gesäubert werden und das Gänseklein entnommen werden. Nach dem Säubern wird die Gans von allen Seiten mit einer Salz/Pfeffermischung eingerieben, sie sollte dabei jedoch gut abgetrocknet sein, sonst passiert es leicht, dass zuviel Salz kleben bleibt. Für die Füllung der Gans kann man geviertelten Äpfel, Zwiebeln und Rosinen nehmen, noch schmackhafter wird es, wenn man die Gans vor dem Füllen innen mit geriebener Orangen- und Zitronenschale ausreibt. Auch Beifuss soll sich eignen. Nach dem Füllen sollte die Gans zugenäht und die Beine und Flügel hochgebunden werden.

Die Gans wird nun zum Backen in einen Bräter gelegt, den man vorher mit ca. 1 cm wasser füllt. Ofen auf 200°C vorheizen. Zu Beginn sollte die Gans mit der Brust nach unten liegen, doch nach etwa 30 Minuten kann man anfangen den Braten regelmäßig zu drehen. Wichtig ist natürlich, regelmäßig Wasser nachzugießen, das austretende Fett abzuschöpfen (gibt später ein herrliches Schmalz, manche nehmen es auch warm als Soße) und die Gans mit dem Bratensaft zu übergießen, damit wir eine schöne Soße bekommen und der Braten saftig bleibt.. Eine Gans benötigt je nach Gewicht ca. 2 – 3 Stunden (ca. 1 Std pro kg), die letzte halbe Stunde muss die Brust oben liegen, um eine knusprige Haut zu bekommen. Gut ist es auch, die Gans nach dem Backen noch in Alufolie einzuwickeln und ca. 10 Minuten im sich abkühlenden Ofen ruhen zu lassen. In dieser Zeit kann man die Soße binden und eventuell mit dem vorher ausgelassenen Bratensaft des Gänsekleins zu strecken.

Natürlich wäre es hervorragen, wenn man nach dem ersten Frost frischen Grünkohl nehmen würde, falls nicht, kann man aber auch beruhigt auf TK-Ware zurückgreifen, die man genau wie den frischen Grünkohl mit einer Mischung aus magerem und etwas fettem Speck dünstet.

Meine Lieblingsbeilage für einen Gänsebraten sind schöne Knödel, wer die Muße hat, macht diese natürlich auch selber.

Ich wünsche einen guten Appetit.

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