Bin ich schön?

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Das denke ich doch jeden Morgen, an dem ich in den Spiegel schaue und mich dreimal umziehen muss, da mir eh gar kein Outfit steht. Hier ist ein wenig zu viel, da ist leider ein bisschen zu wenig. Wenn ich dann das passende Outfit gefunden habe, was meine Problemzonen kaschiert, kann ich mich auch endlich auf die Straße trauen.

Doch da kommt mir schon das nächste Übel entgegen. Die anderen Frauen, die so perfekt daher kommen, dass man sich als Durchschnittsfrau am liebsten wieder ins Bet verkriechen würde. Aber da muss man dann durch, meistens entsteht bei mir dann aber eine schlechte Laune, die so schnell nicht wieder verfliegt.

Ich treffe eine alte Freundin – meine Güte hat die sich gemacht, ich muss sie mal fragen, woher sie diese tolle Handtasche hat – auf der Straße. Sie fragt, wie es geht und was ich gerade mache. Ich darf mich natürlich nicht unter diese Frau stellen und sage, dass ich auf dem Weg zu meiner Kosmetikerin bin und es eilig habe (eigentlich bin ich auf dem Weg zum Onkel Doctor um meinen Fußpilz loszuwerden, den ich mir wohl beim letzten Schwimmbadbesuch geholt habe; aber das muss die ja nicht wissen); ich will dieses Wesen nicht länger betrachten müssen. Da ist so eine Notlüge doch mal okay.

Wieso tut man sich das denn an? Will man denn wirklich so aussehen wie die anderen, die wahrscheinlich selbst nur ihre Problemzonen verstecken? Also ich habe mich dazu entschieden, nicht so zu sein. Ich will nicht dieses perfekte Wesen sein, auf das alle neidisch sind.
Wäre doch auch viel zu anstrengend. Man muss jeden Tag darauf achten, dass man auch wirklich toll aussieht. Man muss den Männern gefallen und man verzichtet auf das essen, damit man auch wirklich keinen Gramm zunimmt.

Wie diese Magermodels, die über die Laufstege stolzieren und hinterher halb zusammen brechen, da der Kreislauf nicht mitspielt. Wieso tut man sich so etwas an? Warum will man als Frau aussehen wie ein kleines Mädchen? Das verstehe ich nicht und das werde ich wohl auch nie.
Da stelle ich mich doch lieber vor den Spiegel und denke mir: „Wow, hier fehlt aber noch etwas. Was esse ich als nächstes?“ Und lebe gesund und als Frau, die durch eine natürliche Ausstrahlung und nicht durch eine Maske, die am nächsten Morgen wieder verschwunden ist, punktet.
Genau so will ich bleiben!

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