Große Irrtümer bei der gesunden Ernährung

Mehr als die Hälfte der Deutschen sind übergewichtig. Die Folgen einer falschen Ernährung werden unterschätzt. Dabei ist es eigentlich ziehmlich einfach Pfunde zu verlieren.

Hier sind einpaar Irrtümer bei der Ernährung:

Kartoffeln machen dick

Kartoffeln machen vor allem satt. Und dabei sind sie auch noch gesund. Sie enthalten viel Kalium, Vitamin C, Eiweiß und andere lebenswichtige Nährstoffe. Kartoffeln sind zudem reich an Ballaststoffen und daher eine ideale Beilage. Gebacken, in Salzwasser gekocht oder als Pellkartoffeln sind sie besonders kalorienarm.

Der Mensch braucht Fleisch

Der Körper kommt auch ohne Fleisch aus. Ein mäßiger Konsum von etwa 500 Gramm pro Woche schadet aber nicht. Tierische Produkte wie Milch oder Eier liefern Eiweiß und das lebenswichtige Vitamin B12.

Schlanker ohne Frühstück

Das Gegenteil ist der Fall. Wer sich morgens etwas Zeit lässt und ausgiebig frühstückt, isst im Laufe des Tages insgesamt weniger. Denn das Auslassen einzelner Mahlzeiten führt irgendwann zu Heißhunger.

Traubenzucker hält fit

Der Traubenzucker ist ein Einfachzucker, ein so genannter Monosaccharid. Der gängige Haushaltszucker ist in der Regel ein Zweifachzucker, ein Disaccharid. Auf den Verzehr dieser kleinen Zuckerbausteine reagiert der Körper mit der sofortigen Ausschüttung einer entsprechend großen Menge Insulin. Das Hormon ist der Türöffner für die Körperzellen. Je mehr Insulin im Blut zirkuliert, desto schneller kann der Zucker in die Zellen gelangen. Überschüssige Energie wird dort in Fett verwandelt. Sobald der Blutzuckerspiegel wieder sinkt, gibt der Körper erneut das Signal, Hunger zu haben. Kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel wie dunkles Brot, Nudeln, Reis oder Kartoffeln werden nur langsam zu Zucker abgebaut und halten daher länger satt. Für die süße Energiezufuhr zwischendurch eignen sich Äpfel, Bananen oder eine handvoll Nüsse.

Alkohol in Maßen ist gesund

Es ist nicht erwiesen, dass Alkohol tatsächlich der Gesundheit förderlich ist. Auch wenn Studien in der Vergangenheit immer wieder gezeigt haben wollen, dass etwa kleine Mengen Rotwein das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren. Das Erkrankungsrisiko lässt sich auch durch einen gesunden Lebensstil reduzieren – ganz ohne Alkohol.

Margarine ist besser als Butter

Pflanzliche Margarine ist nicht unbedingt besser als tierische Butter. Es kommt auf die Kombination bestimmter pflanzlicher und tierischer Fettsäuren an. Der Mensch sollte pro Tag etwa 60 bis 80 Gramm Fett zu sich nehmen. Davon wird bereits die Hälfte des täglichen Bedarfs durch versteckte Fette etwa in Wurstwaren oder Süßigkeiten aufgenommen. Die übrigen 50 Prozent sollten daher möglichst aus hochwertigen Pflanzenfetten bestehen. Öl aus Raps, Walnuss, Soja oder Oliven enthält lebensnotwendige Fettsäuren, die Körper nicht selbst herstellen kann. Dann schadet es auch nicht, sich etwas Butter aufs Brot zu schmieren.

Wenn man Hilfe beim Abnehmen braucht, sollte man bei einem Ernährungsexperten gehen, der einen guten, gesunden Ernährungsplan machen kann. Bei der Arztsuche könnte ein online Ärzteverzeichnis helfen.

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