Japan, Gemüse und McGlück

Gemüse und Fleisch sind grundsätzlich verschieden. Das erste ist gesund, das zweite schmeckt super. Die Extase in die man verfällt, wenn man in ein frisches heisses braunes Steak beisst und der köstliche Fleischsaft einem die Zunge umhüllt ist für die meissten nicht aus ihrem Leben wegzudenken.

Hier die Erklärung dazu: süss, sauer, salzig und bitter sind die Geschmäcke. Falsch! Es gibt noch einen fünften, und das ist der Geschmack mit dem WOW-Effeckt. Umami nennt man diesen Geschmack, der in wissenschaftlichen Kreisen schon seit hundert Jahren bekannt ist. Ein Japaner hat damals herausgefunden, dass es auf der Zunge auch Rezeptoren für Herzhaftigkeit und Wohlschmecken gibt.

McDonalds und ähnliches Essen ist voller Stoffe die diese Rezeptoren anregen. Dabei hat sich dieser Geschmack deshalb entwickelt damit der Mensch „weiss“ wann er sehr sättigende Nahrung zu sich nimmt. Inzwischen ergibt das Stimulieren dieser Geschmacksrezeptoren regelrechte Glücksgefühle die jeder aus seiner Steakerfahrung kennt. Jeder erinnert sich wohl an sein erstes Steak, aber kaum einer an seinen ersten Brokoli.

Aber gute News: grillen und grosse Temperaturen potenzieren die Weise auf der Essen auf Umamirezeptoren wirkt. Deshalb der Tip:

Gemüse kurz bei sehr hoher Temperatur anbraten und dann essen. Das stimuliert die Umami rezeptoren und macht Glücklich!

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1 Kommentar»

[…] das Essen geworfen, ohne zu wissen wie es richtig zu benutzen ist. Salz hat den Effekt, dass es den Umamigeschmack intensiviert. Ohne Umami und Salz, hat das Essen kein […]


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