Hanföl gesund und schmackhaft

Die Hanfpflanze gehört zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt. Blüten, Blätter und Stängel dieser Pflanze sind seit vielen tausend Jahren als Rohstoff und Lieferant für Fasern und Samen bekannt. Noch heute werden viele Produkte aus Hanf gefertigt, wer kennt nicht das bekannte Hanfseil. Durch den Verbot der Pflanze durch die Einstufung als Droge geriet die Heilpflanze in Europa in Vergessenheit und erst im Zuge der Liberalisierung der Drogenpolitik wurde vermehrt Nutzhanf angebaut.

Hanf spielt auch in der Medizin und Ernährung eine Rolle. Das Hanföl ist besonders reich an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, die ja bekanntlich als gesund gelten. Sogar das Verhältnis von Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren ist perfekt, so dass Experten regelrecht ins schwärmen geraten.

Zum Kochen kann man das Hanföl nicht verwenden, da die Fette zerstört werden und sich der Geschmack unangenehm verändert. Für Salate hingegen ist das Öl schmackhaft. Bitte nehmen sie aber nur frei verkäufliches Öl, denn selbstgepressten Öl aus der letzten Lieferung ihres Dealers könnte ihnen bei fehlender Übung die Schuhe ausziehen.

Ich bin gespannt, wie der Umgang mit Hanf fortgesetzt wird. Inzwischen ist die Nachfrage nach Nutzhanf größer als die angebaute Menge und für mich ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir überall in Deutschland Hanffelder sehen werden, denn der wirtschaftliche und medizinische Nutzen dieser hervorragenden Pflanze kann nicht länger ignoriert werden.

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2 Kommentare»

  Svea wrote @

Hey, ich bin ein großer Fan von Hanföl – es gibt kein besseres nach Nuss schmeckendes Öl! Ich wünsche dir viel Erfolg bei allen Vorhaben, die du dir gesetzt hast. Liebe Grüße von der Abnhem-Svea

  Steffen Geyer wrote @

Ola!

Die Unterscheidung zwischen sativa und indica ist im Artikel leider falsch. Beide Varianten der Cannabispflanze sind in der Natur annähernd gleich potent, sprich besitzen einen vergleichbaren THC-Gehalt.

Von Nutzhanf spricht man unabhängig von der „Sorte“ dann, wenn die Pflanzen in der Blütephase im Mittel weniger als 0,2% THC beinhalten. Solche Pflanzen gibt es in der Natur nicht.
Die in der EU zugelassenen 30 Nutzhanfsorten werden nicht nach sativa und indica unterschieden.

Der THC-Gehalt der Nutzhanfpflanzen wurde erst durch spezielle Züchtung „verkrüppelt“. Überläßt man die Pflanzen der natürlichen Vermehrung stellt sich nach wenigen Generationen wieder der natürliche THC-Gehalt ein.

Mit hanfigen Grüßen
Steffen


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