Unter Kohl hätte es das nicht gegeben

Die Bundesregierung hat dem Übergewicht der Bundesbürger den Kampf angesagt. Einige Maßnahmen des Gouverneurs von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, scheint auch unsere Regierung überzeugt zu haben. Diverse Kampagnen sollen über gesunde Ernährung aufklären und für besseres Essen in Betrieben, Schulen und Kindergärten werben. Die Grünen sprechen allerdings von „Alibi-Maßnahmen“ – als Opposition muss man ja schließlich auch mal was sagen. Das Kabinett hat aber trotzdem einen Nationalen Aktionsplan Ernährung beschlossen. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) und Verbraucherminister Horst Seehofer (CSU) planen darin Kampagnen für gezielte Aufklärung über gesunde Ernährung, für besseres Essen in Kantinen von Betrieben, Schulen und Kindergärten sowie für mehr Sport.

„In Deutschland soll ein Umfeld geschaffen werden, in dem ausgewogene Ernährung und ausreichende Bewegung in allen Lebensbereichen fest verankert sind“, heißt es in dem Entwurf. In Deutschland sind unter den Erwachsenen mehr als die Hälfte übergewichtig, bei Kinder und Jugendlichen sind es immerhin noch 15%

Durch Übergewicht steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes, was besonders bei jungen Menschen eine lebenslange Einschränkung bedeutet. Glücklicherweise gibt es bei uns noch nicht so viele sehr fettleibige Menschen, die mehr als 150 kg wiegen, aber auch leichtes Übergewicht kann schon zu Problemen führen, weil die Menschen in der Regel durch ihre eingeschränkte Beweglichkeit auch auf Sport verzichten.

Ein geplantes Schulfach Ernährung wird es nicht geben,die Kinder werden also nicht lernen was sie in die School mood packen sollen, ebenso fehlt weiterhin eine deutliche Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel bezüglich des Kaloriengehaltes. Ich denke auch nicht, dass es Aufgabe des Staates ist, mit Verboten einzumischen, Aufklärung dagegen halte ich für sinnvoll, solange sie objektiv ist. Wir müssen begreifen, dass zwar nicht jeder Mensch gleich ist und somit auch nicht jeder Mensch die gleichen Bedürfnisse hat, es aber trotzdem allgemeingültige Regeln für eine gesunde Ernährung gibt. Eine sinnvolle Aufklärung muss den Menschen erklären, dass welche Verhaltensweisen welche Folgen nach sich ziehen, aber einen staatlich verordneten Kochkurs halte ich für Blödsinn. Man sollte den Menschen auch nicht den Spaß am Essen verderben, denn ein schöner Sonntagsbraten kann nicht nur der Seele gut tun, sondern auch dem Körper.

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