Das Wundergetränk Coca-Cola

Nur wenige Getränke haben es zu einem solchen Weltruhm gebracht, wie Coca Cola. Im Jahr 1886 wurde die heutige „Coke“ das erstemal verkauft – als Medizin, denn das damals noch enthaltene Kokain sollte gegen Müdigkeit, Kopfschmerzen und Depressionen helfen. Erfunden wurde Coca-Cola von John Stith Pemberton, der das Rezept zu Beginn einige Male änderte, bis schließlich die unter dem Namen X7 bekannt gewordene Formel die Grundlage für die heutige Coca-Cola wurde. 1902 musste der Hersteller die alkaloiden Extrakte der Kokapflanze aus dem Rezept streichen, aber bis heutige ranken sich die Gerüchte darum, dass in Coca-Cola Teile der Pflanze Verwendung finden.

Die hauptsächlichen Geschmacksträger von Coca-Cola sind echte Vanille, Orangen-, Zitronen- und Zimtöle. Für den sauren Geschmack sorgt die Phosphorsäure, für die Süße gewöhnlicher Zucker Die Zutaten sind weltweit gleich, lediglich Wasser und Zucker kommen aus der jeweiligen Region. Da es aber strenge Auflagen des Herstellers gibt, schmeckt „Coke“ auf der ganzen Welt gleich.

Die Erfolgsgeschichte von Coca-Cola ist die Folge von günstigen Umständen kombiniert mit einer professionellen und aggressiven Vermarktung. Zu Beginn begünstigte die Prohibition die Verbreitung von „Coke“ als Ersatzdroge und Medizin, ab 1905 begann die Karriere als Erfrischungsgetränk mit einer ausgefeilten Marketingstrategie. Das Coca-Cola Logo gehört heute zu den weltweit bekanntesten Logos.

Ob sich die ganzen Gerüchte um die „Coke“ herum selbst verbreitet haben, oder ob die Marketingstrategen kräftig mitgeholfen haben, das ist nicht klar. Vermutlich trifft hier das Sprichwort „viel Feind, viel Ehr“ zu. Aber ob es nun die Angriffe wegen des Koffeingehaltes sind, die Behauptungen, „Coke“ sei so aggressiv, dass man über Nacht ein Schnitzel auflösen könnte, oder aber die gesundheitliche Bedenklichkeit wegen des Zuckergehaltes, das Getränk erfreut sich weiterhin größter Beliebtheit. Aber eine unwahre Geschichte wird von den Coca-Cola Verantwortlichen in jedem Fall gerne gehört und aktiv unterstützt – die Geschichte vom roten Weihnachtsmann. Zwar trug Coca-Cola seit 1931 maßgeblich zur Verbreitung des freundlichen alten bärtigem Mannes mit weißem Bart und roter Kutte bei, doch sind sie nicht die Erfinder. Abbildungen, in denen der Weihnachtsmann nicht braun sondern rot gekleidet war, gab es auf Postkarten schon im 19. Jahrhundert.

Ob man Coca-Cola als gesundheitsschädlich einstuft oder nicht, hängt sicher wesentlich von der getrunkenen Menge ab. In kleinen Mengen genossen ist sie jedenfalls bis heute zusammen mit Salzstangen ein beliebtes Hausmittel bei Magenverstimmungen.

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2 Kommentare»

  Stephanie Falke wrote @

Ich kann Coke nicht ertragen als Getraenk aber die Marketing-Strategie dieses Produktes ist sicherlich eine der besten weltweit.

  Luise Steiner wrote @

Manche sagen wenn man das x7 rezept kennen würde dann würde es niemand mehr trinken ich weis was es ist aber die website vom rezept verrate ich nicht ich trinke kein cola mehr ich wüRde euch das ehrlich gesagt auch raten
geht auf eine seite wo man sich selbst cola machen kann!!!


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