Die richtige Sauce Bolognese

Ob Fertigsauce oder Restaurant, in Deutschland finden sie niemanden mehr, die eine originale Sauce Bolognese zubereitet. Selbst beim Italiener, wo ja schon lange fast nur noch Araber in der Küche stehen, erhalten sie statt Sauce Bolognese einen undefinierbaren Brei aus Gehacktem, etwas Gemüse und ein paar geschälten Tomaten. Die wichtigste Zutat aber, die den typischen Geschmack einer richtigen Bolognese ausmacht, nämlich Mortadella, finden Sie an keiner einzigen Sauce. Der Grund ist recht simpel, denn gute italienische Mortadella ist teuer, aber nur damit bekommt man den richtigen Geschmack. Ich habe in manchen Rezepten den Hinweis gefunden, man solle Parma-Schinken verwenden, doch das ist nun wirklich eine Schande, diesen wunderbaren Schinken für eine Sauce Bolognese zu verwenden, da hat er einfach nichts zu suchen.

Für eine richtige Sauce Bolognese benötigt man vor allem erst mal viel Zeit, denn sie sollte etwa zwei Stunden kochen, um ihren richtigen Geschmack zu bekommen. Am besten nimmt man zum Anbraten eine Mischung aus Rinder- und Schweinegehackten, klein geschnittene Mortadella und gehackten Zwiebeln. Man brät nicht zu scharf an, das Fleisch darf ruhig etwas wässern. Danach kommen geraspelte Möhren, geschälte Tomaten und Stangesellerie hinzu.

Sind auch sie etwas angeraten, wird mit einer würzigen heißen Rinderbrühe aufgegossen. Außer Salz und Pfeffer kommen keine Gewürze an die Sauce, vor allem kein Oregano, wie viele Menschen irrtümlicher Weise glauben. Nach etwa zwei Stunden Garzeit haben Sie die perfekte Sauce, kochen sich gute italienische Spaghetti „al dente“ und reiben später frischen Parmesankäse über den Teller. Zusammen mit einem Glas trockenem italienischen Rotwein verbringen Sie so ihren Heimat-Urlaub in der Emilia Romana, wo dieses wunderbare Rezept ursprünglich herkommt.

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