Bifteki

Fast jedes Land hat seine Hackfleischspezialität. Mein Favorit war früher die klassische deutsche Boulette mit einem ordentlichen Anteil an altem Brot. Später übernahm das Civapcici der Kroaten den Platz 1 auf der Liste meiner Lieblingsspeisen. Aber wie langweilig wäre das Leben, wenn man nicht für neue Dinge Platz schaffen würde und so musste die kroatische Hackfleischrolle dem griechischen Bifteki weichen. Und zwar aus einem ganz bestimmten Grund. Nur die Griechen sind bisher auf die Idee gekommen, das Hackfleisch zu füllen. Ich weiß nicht, ob es etwas mit der trojanischen Geschichte zu tun hat, dass man in Griechenland Schafskäse in Hackbällchen versteckt, oder ob andere Gründe dazu geführt haben, was aber eigentlich auch egal ist, denn wichtig ist der Geschmack, nicht die Geschichte. Die Griechen haben jedenfalls den Bock zum Gärtner gemacht und mal Hackfleisch nicht als Füllung benutzt, sondern es selber gefüllt.

Ein gutes Bifteki ist etwa 200g bis 300g Gramm schwer und sieht wie einen große, flache Boulette aus. Es sollte, jedenfalls nach meinem Geschmack, aus einer Mischung von Rind- und Lammfleisch gemacht sein und neben den üblichen Zutaten wie Senf, Brot, Zwiebeln, Ei und Gewürzen noch eine nicht zu geringe Menge Wasser enthalten, damit der Teig schön locker und geschmeidg wird. Als Füllung nimmt man würzigen Schafskäse, der nicht zu trocken sein sollte.

Ob man Bifteki im Ofen oder in der Pfanne macht, ist vermutlich eine Glaubensfrage, ich jedenfalls bin ein Verfechter der Ofenmethode. Meiner Meinung nach verliert das Fleisch dort bei der richtigen Temperatur weniger Wasser und bleibt demzufolge saftiger. Um den Flüssigkeitsverlust noch etwas geringer zu machen kann man das Bifteki vor dem Garen auch noch mit Semmelbrösel panieren. Die Garzeit ist je nach Fleisch, Temperatur und Geschmack unterschiedlich, da wir aber kein Schweinefleisch verwendet haben, sollte man einfach nur solange garen, bis sich eine braune Kruste gebildet hat.

Als Beilage kann man sich einen schönen grünen Salat und etwas Knoblauchbrot machen. Das ist frisch, gesund und eine schöne leichte Ergänzung zum Lamm.

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1 Kommentar»

  Petra Henning wrote @

also dass klingt überhaupt nicht gesund und um erlich zu sein glaube ich auch nicht dass es schmeckt…und Lammfleisch …na ja ,wem`s schmeckt …ich persöhnlich mag diesen Geschmack garnicht


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