Die Genuss-Achse oder auch die Rotterdamm-Constanta Linie

Ich habe im Spiegel-Online einen wunderbaren Artikel gefunden, der es wert ist gelesen zu werden. Der Autor Ullrich Fichtner untersucht darin die kulinarischen Gewohnheiten und findet heraus, dass es in Europa ein deutliches Nord-Süd-Gefälle gibt, was die Qualität und den Genuss beim Essen betrifft. Während im Norden eher lutheranisch lustlos gekocht wird, lassen es sich die Europäer im Süden besser gehen, da sie sich ja der Absolution sicher sein können.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,576239,00.html

Ich glaube jeder kann seine Erkenntnisse nachvollziehen, denn nicht umsonst erfreut sich die italienische Küche bei uns so großer Beliebtheit. Sie ist für uns Deutsche im Allgemeinen und für die Norddeutschen im Besonderen einfach ein Beispiel von Lebenskunst. Eröffnen sie mal in Norddeutschland neben einer gut geführten Trattoria eine deutsche Kneipe mit Kassler und Sauerkraut. Das mag vielleicht an touristischen Hot Spots noch funktionieren, weil japanische Touristen nach ihrem Besuch in Sanssouci noch ein echtes Eisbein essen wollen, aber ansonsten kann man so ein Projekt beruhigt vergessen.

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