Fasten für die Umwelt

Laut einer Mitteilung von Forschern um David Pimentel von der Cornell-Universität in Ithaca (US-Staat New York) verzehren US-Bürger täglich die fast unglaubliche Menge von 3747 Kilokalorien. Das sind je nach Körpergröße und Gewicht 1200 bis 1500 Kilokalorien zuviel. Schaut man sich an, wieviel ein Mensch tatsächlich zum überleben benötigt, so könnten die Amerikaner, ohne einen zusätzlichen Penny auszugeben, ganz bequem weitere 300.000 Millionen Menschen ernähren.

Und sie könnten auch die Umweltbelastung reduzieren. Die bei den Amerikanern so beliebten Fast Food und Convenience-Produkte sind in der Herstellung große Energiefresser. Zudem werden Nahrungsmittel dem Bericht zufolge vor dem Verzehr im Durchschnitt 2400 Kilometer transportiert. Weniger Fast Food, gesündere Nahrungsmittel und umweltfreundlichere Produktionsmethoden könnten «den fossilen Energieverbrauch der Nahrungsmittelkette um bis zu 50 Prozent senken», schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt «Human Ecology» des Heidelberger Springer-Verlags. Diese Einsparung entspräche knapp 10 Prozent des gesamten Energieverbrauchs der USA.

Natürlich darf man nicht jeder Statistik blind glauben schenken, denn man kann nicht die Energiebilanz eines Burgers mit dem Energiebedarf der Kartoffelproduktion vergleichen. Während der Burger ein Fertiggericht ist, dass nur noch gegessen werden muss, ist die Kartoffel ein Roherzeugnis, das in den Haushalten unter weiterem Energieverbrauch zubereitet werden muss. Auch das Aufwärmen eines Fertiggerichtes in der Mikrowelle verbraucht natürlich weniger Energie, als wenn die Mahlzeit aus den einzelnen Zutaten erst selber zubereitet werden muss. Es verbleiben jedoch die Argumente des Transportes, der Verpackung und der zuviel aufgenommenen Kalorien.

Im Ergebnis kann man sagen, dass vermutlich die Zahlen der Studie etwas dramatisierend und übertrieben sind, inhaltlich jedoch zu Recht gefolgert wird, dass die Lebensmittelproduktion, beeinflusst durch die Essgewohnheiten, mehr Energie verbraucht, als sinnvoll und notwendig ist. Gesunde Ernährung ist also nicht nur für einen selber förderlich, sondern auch für die Umwelt. Als Verbraucher haben wir den entscheidenden Einfluss, was wir kaufen und was nicht. Werden keine Convenience- Produkte gekauft, so wird sie die Industrie auch nicht produzieren.

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4 Kommentare»

  Carolin wrote @

Fasten ist eine gute Methode um abzunehmen. Man verzichtete auf viele fetthaltige Produkte. Doch ich weiss nicht, ob die Religion uns erlaubt, Fasten als eine Abnehmenmethode zu nehmen.

  Super Stefi wrote @

Fasten sollte man nicht als Abnehmenmethode nehmen. Es ist etwas das für die Seele gemacht werden soll.

  Jmu wrote @

Fasten macht gut fuer unsere Gesundheit nicht nur fuer unsere Figur 🙂

  Biank wrote @

Sehr gut gesagt Jmu, man muss erstens auf die Gesundheit achten und danach auf die Figur.


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