Archiv für Gesunde Ernährung
Rinde vom Edelschimmelkäse kann auch gegessen werden
Die Rinde bei Käse mit einer Oberfläche aus Edelschimmel oder Schmiere kann mit gegessen werden. Denn hier trägt die Rinde oft noch zum besonderen Aroma der Käsesorte bei.
Bei Hartkäse hingegen sollte die Rinde immer entfernt werden, weil sie durch Lagerung und Salz so hart wird, dass sie nicht mehr genießbar ist. Eine ebenfalls ungenießbare Rinde haben Schnittkäse oder halbfester Schnittkäse die oft eine künstliche Rinde aus Paraffin, Wachs oder Kunststoff haben. Daher sollte die Rinde in diesen Fällen vor dem Verzehr entfernt werden
Auch Käsesorten mit dem Inhaltsstoff E235 sollten nicht mit Rinde verzehrt werdenn, denn hier wurde der Käse mit dem Schimmelschutzmittel Natamycin (E 235) behandelt, der bei den Inhaltsstoffen auf der Verpackung dann zu finden ist.
Genmanipulierte Leinsamen in Brötchen und Müsli entdeckt
Greenpeace hat in einem seiner Speziallabors nicht zugelassene Gen-Leinsaat in Stichproben aus dem Hamburger Einzelhandel von Mittwoch entdeckt. Der nachgewiesene Gen-Leinsamen ist in der Europäischen Union weder zum Anbau noch als Lebensmittel zugelassen.
Greenpeace hat darauf hin die Hersteller und Supermärkte über die Verunreinigungen informiert und forderte, die betroffenen Produkte aus den Regalen zu nehmen. Zudem müssen Kontrollen sicherstellen, dass Verbraucher künftig vor dem verbotenen Leinsamen geschützt sind.
Greenpeace zufolge enthält die entdeckte Gen-Leinsaat ein Resistenz-Gen gegen das Antibiotikum Kanamycin. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Resistenz auch auf Bakterien übertragen wird, was die Wirksamkeit der Medikamente auch beim Menschen gefährden würde. Einmal in die Natur freigesetzt, verbreiteten sich Gen-Pflanzen unkontrolliert.
Nach bisherigen Erkenntnissen bestehe keine Gesundheitsgefahr für Verbraucher.
Fisch verspricht Linderung bei Rheuma
Durch eine gezielte Ernährung können Rheumapatienten ihre Krankheit positiv beeinflussen und Schmerzen lindern.
Hierfür geeignet ist vor allem fetter Meeresfisch, denn er enthält Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken. Zwei Fischmahlzeiten – etwa Hering oder Makrele – wöchentlich sind für Betroffene daher empfehlenswert.
Fleischmahlzeiten sollten hingegen reduziert werden. So wird empfohlen maximal 2 Mal in der Woche Fleisch oder Eigelb zu sich zu nehmen. Grund hierfür ist, dass Fleisch, Leber, Eigelb und Schmalz Arachidonsäure enthalten, die im Körper die Bildung bestimmter hormonähnlicher Stoffe, sogenannter Eikosanoide fördert, die ihrerseits Entzündungen fördern.
Wer sich mit Fisch nicht anfreunden kann, kann auf Fischölkapseln ausweichen. Um Mangelerkrankungen zu vermeiden, sollten Rheumapatienten ihre Ernährung allerdings nicht auf eigene Faust komplett umstellen, sondern ihren behandelnden Arzt davon in Kenntniss setzen und sich von ihm dabei beraten und unterstützen lassen.
Gemüsesorten, die die Augen gesund halten
Jeder hat es bestimmt schon irgendwo oder von irgendjemandem gehört: „Karotten sind gut für die Augen.“ Dass da etwas wahres dran ist, ist schon längst bekannt, aber nicht nur Karotten sind gut für die Augen. Auch in anderen Lebensmittel stecken Wirkstoffe, die die Augen gesund halten. So enthalten Brokkoli, Spinat, Tomaten oder Mangos ebenso wie Karotten Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt. Das Vitamin A wiederum hilft dabei, Netzhaut und Linse vor freien Radikalen zu schützen.
Auch die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin erfüllen die gleiche Funktion. Sie kommen häufig in grünblättrigem Gemüse und Mais vor und können das Risiko von grauem Star und Makula-Degeneration verringern. Die Vitamine C und E schützen antioxidativ vor Zellschäden durch das Sonnenlicht. Dabei sind Zitrusfrüchte eine der Hauptlieferanten für Vitamin C . Vitamin E findet man hingegen hauptsächlich in Pflanzenöle, Haselnüssen und Vollkornprodukte.
Übrigens wissen die meisten Deutschen (über 80%) nur von Karotten, dass sie gut für die Augen sind.
Italienisch Kochen
Zum gesunden Essen zählt sicherlich die Art der Ernährung und die Art, wie man die Ernährung zu sich nimmt. Hier sind die Italiener ein großes Vorbild für uns.
Neben der Ruhe und der Art des Kochens sind es vor allem die Zutaten der Speisen, die das Essen so gesund machen. Wer italinisch kochen möchte findet zumeist nur überteuerte Produkte in den Kaufhäusern. Wirklich italienisch und bezahlbar wird es aber erst, wenn man im Internet seine Produkte bestellt.
Hier zählt zum Beispiel Gustini zu den bekanntesten Partnern, die sich ganz auf italienische Köstlichkeiten spezialisiert haben. Neben einem passenden Gustini Gutschein , mit dem Ihr im Shop 10 EUR sparen könnt, erhaltet Ihr auch Gratis Geschenke, wie zum Beispiel, eine Flasche Olivenöl dazu. Bereits ab 20 EUR Warenwert, bekommt Ihr die italienische Feinkost kostenlos nach Hause geliefert.
Warnung vor Pestiziden in Kirschen
Aus deutschen Supermärkten stammende Proben ergaben, dass gerade aus Spanien und Frankreich stammende Kirschen einen hohen Anteil an Pestizid Rückständen aufweisen. Es wurden zwar in keiner Probe gesetzliche Grenzwerte überschritten, allerdings waren fünf der zwölf Kirschproben aus konventionellem Anbau laut Greenpeace so hohe Pestizidmengen enthalten, dass sie als nicht empfehlenswert beurteilt wurden.
Die gefundenen Pestizide stehen im Verdacht Krebs auszulösen und die Fortpflanzung bzw. Fruchtbarkeit zu beeinträchtigen. Nur drei der getesten Kirschproben waren frei von Rückständen.
Dahingegen sind die derzeit im Handel angebotenen Erdbeeren aus Deutschland und Spanien kaum mit unerwünschten Agrarchemikalien belastet. Von den insgesamt 28 getesteten Erdbeerproben waren keine bis kaum messbare Spritzmittelrückstände nachweisbar.
Erfreulich ist aber, dass sich immer mehr Supermärkte darum bemühen spritzmittelfreies Obst und Gemüse anzubieten. Dies sei laut Greenpeacse eine Reaktion auf die umfassenden Greenpeace-Tests zwischen den Jahren 2006 und 2007, die zu verschärften Standards und Kontrollen für Pestizid-Rückstände geführt hätten.
Mit Sauerstoff angereicherte Getränke sind Werbelüge
Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat die angeblich leistungssteigernde Wirkung von Getränken mit Sauerstoffzusatz unter die Lupe genommen und als Werbelüge kritisiert. Mit ihrer Hilfe könnten wir unerwünschten Magenbeschwerden aus dem Weg gehen.
Als Beispiel nannte Foodwatch das als „Powerstoff mit Sauerstoff“ angepriesene Erfrischungsgetränk Active O2 des Herstellers Adelholzener Alpenquellen. Die zuästzliche Zufuhr von Sauerstoff hat bei gesunden Menschen so gut wie keinen Effekt, erklärte Foodwatch. Dafür sei Active 02 drei bis viermal so teuer wie normales Mineralwasser. Weiterer Nachteil: als aromatisiertes Erfrischungsgetränk enthalte das Getränk zudem etwa vier Prozent Zucker.
Der im Wasser gelöste Sauerstoff soll laut Werbung auf der Homepage des Herstellers durch die Magenwand in die Blutgefäße des Bauchraums und somit in das venöse Blut gelangen, welches insbesondere die Leber durchströme. Der Leber kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung zu, denn sie spielt eine Schlüsselrolle bei allen Stoffwechselvorgängen im Körper. Dies sei nach Angaben des Herstellers in einer wissenschaftlichen Studie bewiesen worden. Diese Studie wurde aber an Kaninchen durchgeführt, und ein Nutzen für die Tiere konnte nicht nachgewiesen werden.
Active O2 sei eine „Abzocke“ des Verbrauchers, sagte Anne Markwardt, Leiterin der Foodwatch-Kampagne abgespeist.de, der Nachrichtenagentur AFP. Das Getränk sei ein „besonders dreistes Beispiel für den Versuch, dem Verbraucher mit einem angeblich gesundheitlichen Zusatznutzen das Geld aus der Tasche zu ziehen“.
Mit der Kampagne abgespeist.de wendet sich Foodwatch gegen irreführende Werbepraktiken von Lebensmittelherstellern. Dazu stellt die Organisation auf ihrer Internetseite regelmäßig Produkte vor, die nach ihren Angaben nicht halten, was sie versprechen.
Seriösen Homoepathiebedarf finden Sie, wenn Sie dem Link folgen.
Lebensmittel ohne Gentechnik finden
Greenpeace listet erstmals in einem Einkaufsratgeber Produkte mit der freiwilligen Kennzeichnung: „ohne Gentechnik“ auf. Damit können Verbraucher künftig schneller gentechnikfreie Lebensmittel.
Die Broschüre solle Verbraucher informieren, welche Unternehmen bei der Herstellung tierischer Lebensmittel ohne Gentechnik auskommen und welche nicht auf Tierfutter mit Gen-Pflanzen verzichten, erläutert die Umweltorganisation in Hamburg.
Bis dato besteht keine Kennzeichnungspflicht für Produkte wie Eier, Fleisch und Milch von Tieren, die mit Gen-Pflanzen gefüttert wurden.
Gesundes Essen ist übrigens außer natürlich Essen auch ein Weg um schnell abnehmen zu können.
Die Broschüre „Essen ohne Gentechnik“ kann kostenlos unter Tel. 040/30 61 81 20 bestellt oder unter www.greenpeace.de heruntergeladen werden.
Abnehmen durch üppiges Frühstück
Frühstücken wie ein Kaiser, zu Mittag essen wie ein König, zu Abend essen wie ein Bettler – das weiß der Volksmund zu berichten. Und auch Ernährungswissenschaftler sind sich einig, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist. Dennoch verzichten 28 Prozent der Europäer auf die regelmäßige Mahlzeit am Morgen und begnügt sich statt dessen mit einem schwarzen Wachmacher. KiloCoach-TM
In Deutschland verlassen rund 10 Prozent der Bürger das Haus mit leerem Magen. Dabei gehen Männer mit 12 Prozent häufiger leer aus als Frauen mit 8 Prozent. Rund 25 Prozent frühstücken erst auf Arbeit, weitere 25 Prozent genehmigen sich nur gelegentlich einen vollen Teller am Morgen.
Frühstücksverweigerer tun sich keinen Gefallen. So riskieren sie nicht nur leere Energietanks und damit verbunden eine schwindende körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, sondern außerdem pfundige Spätfolgen. Denn eine Langzeit-Studie der amerikanischen „National Weight Control Registry“ belegt: Wer auf das Frühstück verzichtet, erhöht sein Risiko, übergewichtig zu werden. Sein Idealgewicht erreicht man so nicht.
Die „National Weight Control Registry“ wertet in einer Langzeit-Studie seit 1994 das Verhalten von inzwischen mehr als 5000 Menschen aus. Alle haben es geschafft, mindestens 15 Kilo abzunehmen und ihr Gewicht mindestens ein Jahr lang zu halten. Der durchschnittliche Gewichtsverlust der Studienteilnehmer liegt sogar bei 33 Kilo, die sie im Schnitt seit sechs Jahren nicht wieder angefuttert haben. Doch wie sieht ihre Erfolgsstrategie aus?
Die Auswertung von Fragebögen, die die Teilnehmer regelmäßig auszufüllen haben, ergab, dass es zahlreiche unterschiedliche Strategien im Kampf gegen die Rettungsringe gibt. Doch eines vereint die meisten Teilnehmer: Die übergroße Mehrheit frühstückt regelmäßig. Stolze 78 Prozent gaben an, das Frühstück nie ausfallen zu lassen. Studienleiter Dr. Jim Hill von der University of Colorado ist sich sicher, dass dies ein deutliches Zeichen für die große Bedeutung des Frühstücks im Kampf gegen Übergewicht ist. Untersuchungen an der Harvard Medical School und der University of Massachusetts geben ihm recht. Wer das Frühstück regelmäßig ausfallen lässt, trägt demnach ein um bis zu 450 Prozent höheres Risiko, übergewichtig zu werden. Wenn sie auch schnell abnehmen möchten, nicht das Früchstück vergessen.
Hätten sie es gewusst?
Das sind die 12 größten Dickmacher schlechthin, die man kennen sollte, wenn man gesund Abnehmen will:
Milch:
Milch enthält zwar viel Kalzium und schützt damit die Knochen, aber durch den Fettgehalt gilt Milch nicht unbedingt als kalorienarmes Getränk. Eine gute Alternative sind entrahmte Milch oder Buttermilch.
Alkohol:
Auch Alkohol macht sich auf dem Kalorienkonto bemerkbar. Ein großes Bier (0,5 l) enthält 250 Kalorien, ebenso viele Kalorien wie in 50 Gramm Salami stecken. Nicht zuletzt fördert Alkohol auch das Hungergefühl.
Fruchtsaft:
Fruchtsaft ist ein heimlicher Dickmacher – durch den Fruchtzucker macht zu viel Saft auf Dauer dick. Besser ist es, ungesüßten Tee oder Fruchtschorle (Verhältnis 1/3 Saft und 2/3 Wasser) zu trinken.
Brot:
Pluspunkte auf dem Kalorienkonto kann man sammeln, wenn man auf Toast und Weißbrot verzichtet und auf Vollkornbrot umsteigt. Die quadratischen Toastscheiben enthalten nämlich viermal soviel Fett wie eine Scheibe Vollkornbrot.
Wurst:
Der Fettgehalt bei Wurst ist sehr unterschiedlich. Zu den fettreichen Wurstsorten gehören streichfähige Sorten wie Leberwurst, Mettwurst und Teewurst, aber auch Fleisch-, Gelbwurst und Salami. Kalorienarme Alternativen sind Wurstsorten mit Geflügel.
Käse:
Käse kann sehr viel Fett enthalten. Weicher Camembert und Brie hat meistens einen Fettanteil von 50 Prozent in der Trockenmasse. Kalorienärmer sind Hart- und Schnittkäse mit 25 Prozent und 30 Prozent Fett in der Trockenmasse. Es lohnt sich, im Supermarkt nach diesen Sorten Ausschau zu halten.
Thunfisch:
Gemeinhin gilt Fisch als leichte, kalorienarme Nahrung. Doch Thunfisch ist die reinste Fettfalle: In 100 Gramm sind 15,5 Gramm Fett enthalten. Und auch Calamares sind mit 11 Gramm Fett pro 100 Gramm nicht gerade figurschonend. Als Alternative sind gegrillte Scampi zu empfehlen – diese enthalten nur ein Gramm Fett.
Avocado:
In nur 100 Gramm Avocado stecken 23 Gramm Fett, damit ist die Avocado eine richtige Fettbombe. Zwar liefert die Frucht auch wichtige Vitamine, die bessere Alternativen sind mit je einem Gramm Fett pro 100 Gramm jedoch Mangos und Ananas.
Kuchen:
Kuchen ist nicht gleich Kuchen. Während bei Sahnetorten und Schokoladenkuchen auf den ersten Blick klar ist, dass es sich hier um Kalorienbomben handelt, denken die meisten bei Rührkuchen nicht gleich an eine Kaloriensünde. Dabei hat Marmorkuchen einen Fettanteil von 54 Prozent. Besser ist der Verzehr von Obstkuchen mit einem hohen Fruchtanteil.
Schokolade:
Mit 560 Kilokalorien je 100 Gramm ist Vollmilchschokolade eine richtige Figurfalle. Hier lohnt es sich, der Zartbittervariante eine Chance zu geben – eine Tafel hiervon hat vergleichsweise „nur“ 507 Kilokalorien. Mit Schokolade müssen wir aber auch aufpassen, wenn wir keine Zahnimplantate wollen.
Nüsse:
Nüsse senken zwar den Cholesterinspiegel und schützen das Herz, dafür sind die kleinen Kerne aber auch wahre Fettbomben. 100 Gramm Erdnüsse enthalten 600 Kalorien und 50 Gramm Fett. Da sie sich positiv auf die Gesundheit auswirken, ist der Verzehr von kleinen Mengen durchaus empfehlenswert – Experten raten zu einer Handvoll täglich.
Gummibärchen:
Gummibärchen werden immer wieder als fettfreie Alternative zu Chips angepriesen. Dabei enthalten bereits drei der kleinen Bärchen fast so viel Zucker wie ein Stück Würfelzucker. Kleine Naschkatzen sollten lieber zu Salzstangen oder Zartbitterschokolade greifen.
Siehe hierzu auch: Ernährung und Esskultur