Archiv für Diäten
Warnung vor Li-Pro2
Für die Schlankheitskapseln „Li-Pro2″ wurde vom rheinland-pfälzischen Landesuntersuchungsamt eine Warnung heraus gegeben, da das Mittel gesundheitsgefährdend ist.
Zwar werden als Inhaltsstoffe ausschließlich Pflanzenextrakte genannt, doch die Untersuchung der Kapseln hat ergeben, dass „Li-Pro2″ den verschreibungspflichtigen Arzneimittelwirkstoff „Sibutramin“ enthält. Vor allem im Internet und in privaten Kreisen werden die türkisfarbenen Kapseln zurzeit angeboten und verkauft. Ein Hersteller ist auf der Kunststoffdose mit grünem Etikett und englischsprachigem Aufdruck nicht genannt.
Dabei ist Sibutramin ein Appetitzügler und wird als letzte Möglichkeit zur arzneilichen Behandlung von Fettleibigkeit verwendet, sodass er in Deutschland nur nach ärztlicher Verordnung in Apotheken erhältlich ist. Die in den illegalen Schlankheitskapseln gefundene Wirkstoffmenge ist fast doppelt so hoch wie die in Deutschland zugelassene höchste Einzeldosis.
Sibutramin kann gefährliche Blutdruckerhöhung verursachen und akute Herzerkrankungen provozieren. Darüber hiansu drohen bei gleichzeitiger Einnahme von Psychopharmaka gefährliche Wechselwirkungen. Zudem ist der Handel mit solchen Schlankheitskapseln nach dem Arzneimittelgesetz ein Straftatbestand. Schönheit und Abnehmen auch ohne gesundheitsschädliche Präparate? Versuchen Sie Kosmetikstudio Berlin.
Kohlenhydrate sind nicht immer schlecht!
Seit geraumer Zeit sind kohlenhydratarme Diäten in vielen Küchen angesagt. Der Verzicht auf Nudeln, Brot etc. und der gleichzeitige Verzehr von mehr Protein haltigen Produkten soll überflüssige Pfunde purzeln lassen und ganz nebenbei die Fitness verbessern. Doch eine Studie von der Harvard Medical School in den USA schmälert nun die Freude am ungezügelten Fleischkonsum, denn sie zeigt, dass die Gesundheit bei eine derartig einseitige Ernährung zumindest bei Mäusen zu verhärteten und verstopften Arterien führt.
Für die Ergebnisse der Studie mussten einige Nagetiere von ihrer gewohnten Ernährungsweise abrücken und sich an einer fettreichen Western-Diät bzw. an einer sogenannten Low-Carb-Diät versuchen, die reich an Proteinen ist. Eine Vergleichsgruppe durfte wie gewohnt weiterhin gemischte Kost zu sich nehmen. Die Low-Carb-Diät zeigte keine Effekte auf den Cholesterol-Spiegel, dafür lagerten sich jedoch vermehrt Plaques in den Gefäßen ab. Mit dem steigenden Risiko einer solchen arteriosklerotischen Veränderung steigt auch die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarkts und Schlaganfalls. Eigenhaarverpflanzung
Das Ergebnis war dann nach 12 Wochen sichtbar. So hatten die Low-Carb-Mäuse zwar tatsächlich kaum ein Gramm Körpergewicht zugelegt, dafür entwickelten sie 15 Prozent häufiger Arteriosklerose als die Mäuse, die ihren Hunger an einer gemischten Kost gestillgt hatten. Bei der fettreichen Western-Diät konnten die Forscher ein um 9 Prozent gestiegenes Arteriosklerose-Risiko beobachten. Die Forscher vermuten, dass der schädliche Einfluss der kohlenhydratarmen Kost auf die Herzgesundheit durch eine Beeinflussung der Knochenmarkszellen zustande kommt, wodurch diese nicht mehr in der Lage sind, Arterien von Fettablagerungen zu befreien.
Lebensmittel ohne Gentechnik finden
Greenpeace listet erstmals in einem Einkaufsratgeber Produkte mit der freiwilligen Kennzeichnung: „ohne Gentechnik“ auf. Damit können Verbraucher künftig schneller gentechnikfreie Lebensmittel.
Die Broschüre solle Verbraucher informieren, welche Unternehmen bei der Herstellung tierischer Lebensmittel ohne Gentechnik auskommen und welche nicht auf Tierfutter mit Gen-Pflanzen verzichten, erläutert die Umweltorganisation in Hamburg.
Bis dato besteht keine Kennzeichnungspflicht für Produkte wie Eier, Fleisch und Milch von Tieren, die mit Gen-Pflanzen gefüttert wurden.
Gesundes Essen ist übrigens außer natürlich Essen auch ein Weg um schnell abnehmen zu können.
Die Broschüre „Essen ohne Gentechnik“ kann kostenlos unter Tel. 040/30 61 81 20 bestellt oder unter www.greenpeace.de heruntergeladen werden.
Abnehmen durch üppiges Frühstück
Frühstücken wie ein Kaiser, zu Mittag essen wie ein König, zu Abend essen wie ein Bettler – das weiß der Volksmund zu berichten. Und auch Ernährungswissenschaftler sind sich einig, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist. Dennoch verzichten 28 Prozent der Europäer auf die regelmäßige Mahlzeit am Morgen und begnügt sich statt dessen mit einem schwarzen Wachmacher. KiloCoach-TM
In Deutschland verlassen rund 10 Prozent der Bürger das Haus mit leerem Magen. Dabei gehen Männer mit 12 Prozent häufiger leer aus als Frauen mit 8 Prozent. Rund 25 Prozent frühstücken erst auf Arbeit, weitere 25 Prozent genehmigen sich nur gelegentlich einen vollen Teller am Morgen.
Frühstücksverweigerer tun sich keinen Gefallen. So riskieren sie nicht nur leere Energietanks und damit verbunden eine schwindende körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, sondern außerdem pfundige Spätfolgen. Denn eine Langzeit-Studie der amerikanischen „National Weight Control Registry“ belegt: Wer auf das Frühstück verzichtet, erhöht sein Risiko, übergewichtig zu werden. Sein Idealgewicht erreicht man so nicht.
Die „National Weight Control Registry“ wertet in einer Langzeit-Studie seit 1994 das Verhalten von inzwischen mehr als 5000 Menschen aus. Alle haben es geschafft, mindestens 15 Kilo abzunehmen und ihr Gewicht mindestens ein Jahr lang zu halten. Der durchschnittliche Gewichtsverlust der Studienteilnehmer liegt sogar bei 33 Kilo, die sie im Schnitt seit sechs Jahren nicht wieder angefuttert haben. Doch wie sieht ihre Erfolgsstrategie aus?
Die Auswertung von Fragebögen, die die Teilnehmer regelmäßig auszufüllen haben, ergab, dass es zahlreiche unterschiedliche Strategien im Kampf gegen die Rettungsringe gibt. Doch eines vereint die meisten Teilnehmer: Die übergroße Mehrheit frühstückt regelmäßig. Stolze 78 Prozent gaben an, das Frühstück nie ausfallen zu lassen. Studienleiter Dr. Jim Hill von der University of Colorado ist sich sicher, dass dies ein deutliches Zeichen für die große Bedeutung des Frühstücks im Kampf gegen Übergewicht ist. Untersuchungen an der Harvard Medical School und der University of Massachusetts geben ihm recht. Wer das Frühstück regelmäßig ausfallen lässt, trägt demnach ein um bis zu 450 Prozent höheres Risiko, übergewichtig zu werden. Wenn sie auch schnell abnehmen möchten, nicht das Früchstück vergessen.
Hätten sie es gewusst?
Das sind die 12 größten Dickmacher schlechthin, die man kennen sollte, wenn man gesund Abnehmen will:
Milch:
Milch enthält zwar viel Kalzium und schützt damit die Knochen, aber durch den Fettgehalt gilt Milch nicht unbedingt als kalorienarmes Getränk. Eine gute Alternative sind entrahmte Milch oder Buttermilch.
Alkohol:
Auch Alkohol macht sich auf dem Kalorienkonto bemerkbar. Ein großes Bier (0,5 l) enthält 250 Kalorien, ebenso viele Kalorien wie in 50 Gramm Salami stecken. Nicht zuletzt fördert Alkohol auch das Hungergefühl.
Fruchtsaft:
Fruchtsaft ist ein heimlicher Dickmacher – durch den Fruchtzucker macht zu viel Saft auf Dauer dick. Besser ist es, ungesüßten Tee oder Fruchtschorle (Verhältnis 1/3 Saft und 2/3 Wasser) zu trinken.
Brot:
Pluspunkte auf dem Kalorienkonto kann man sammeln, wenn man auf Toast und Weißbrot verzichtet und auf Vollkornbrot umsteigt. Die quadratischen Toastscheiben enthalten nämlich viermal soviel Fett wie eine Scheibe Vollkornbrot.
Wurst:
Der Fettgehalt bei Wurst ist sehr unterschiedlich. Zu den fettreichen Wurstsorten gehören streichfähige Sorten wie Leberwurst, Mettwurst und Teewurst, aber auch Fleisch-, Gelbwurst und Salami. Kalorienarme Alternativen sind Wurstsorten mit Geflügel.
Käse:
Käse kann sehr viel Fett enthalten. Weicher Camembert und Brie hat meistens einen Fettanteil von 50 Prozent in der Trockenmasse. Kalorienärmer sind Hart- und Schnittkäse mit 25 Prozent und 30 Prozent Fett in der Trockenmasse. Es lohnt sich, im Supermarkt nach diesen Sorten Ausschau zu halten.
Thunfisch:
Gemeinhin gilt Fisch als leichte, kalorienarme Nahrung. Doch Thunfisch ist die reinste Fettfalle: In 100 Gramm sind 15,5 Gramm Fett enthalten. Und auch Calamares sind mit 11 Gramm Fett pro 100 Gramm nicht gerade figurschonend. Als Alternative sind gegrillte Scampi zu empfehlen – diese enthalten nur ein Gramm Fett.
Avocado:
In nur 100 Gramm Avocado stecken 23 Gramm Fett, damit ist die Avocado eine richtige Fettbombe. Zwar liefert die Frucht auch wichtige Vitamine, die bessere Alternativen sind mit je einem Gramm Fett pro 100 Gramm jedoch Mangos und Ananas.
Kuchen:
Kuchen ist nicht gleich Kuchen. Während bei Sahnetorten und Schokoladenkuchen auf den ersten Blick klar ist, dass es sich hier um Kalorienbomben handelt, denken die meisten bei Rührkuchen nicht gleich an eine Kaloriensünde. Dabei hat Marmorkuchen einen Fettanteil von 54 Prozent. Besser ist der Verzehr von Obstkuchen mit einem hohen Fruchtanteil.
Schokolade:
Mit 560 Kilokalorien je 100 Gramm ist Vollmilchschokolade eine richtige Figurfalle. Hier lohnt es sich, der Zartbittervariante eine Chance zu geben – eine Tafel hiervon hat vergleichsweise „nur“ 507 Kilokalorien. Mit Schokolade müssen wir aber auch aufpassen, wenn wir keine Zahnimplantate wollen.
Nüsse:
Nüsse senken zwar den Cholesterinspiegel und schützen das Herz, dafür sind die kleinen Kerne aber auch wahre Fettbomben. 100 Gramm Erdnüsse enthalten 600 Kalorien und 50 Gramm Fett. Da sie sich positiv auf die Gesundheit auswirken, ist der Verzehr von kleinen Mengen durchaus empfehlenswert – Experten raten zu einer Handvoll täglich.
Gummibärchen:
Gummibärchen werden immer wieder als fettfreie Alternative zu Chips angepriesen. Dabei enthalten bereits drei der kleinen Bärchen fast so viel Zucker wie ein Stück Würfelzucker. Kleine Naschkatzen sollten lieber zu Salzstangen oder Zartbitterschokolade greifen.
Siehe hierzu auch: Ernährung und Esskultur
Sich richtig ernähren
Von dem, was die Deutschen täglich auf ihre Teller bringen, ist bestimmt die Hälfte ungesund und nicht mehr als „Lebensmittel“ zu bezeichen. Ich muss sagen, dass das leider auch auf die Krankenhauskost zutrifft, die bei uns zubereitet wird. Es ist natürlich ein Problem, für 600 Menschen mit unterschiedlichen Diäten gesund zu kochen, aber es würde gehen, wenn man es denn wollen würde auf das Essverhalten besser aufzupassen.
Erstes Problem ist, dass zu vielen Nahrungsmitteln die Feuchtigkeit entzogen wurde, was ungesund ist. Man kann Backpflaumen zwar schön als Abführmittel verwenden, aber nicht als tägliches Nahrungsmittel. Dann sind viele Nahrungsmittel zu lange gekocht und enthalten damit kaum noch Vitamine. Weiterhin essen wir zu fett und zu salzig.
Beim Einkaufen kann man schon viel bewirken, um etwas gesünder zu essen. Erstmal vergesst ganz schnell alle Lightprodukte, denn die enthalten zwar weniger Fett, sind aber genauso kalorienhaltig wie die normalen Produkte. Dann kauft nichts, was stundenlang erwärmt wurde. Hierzu gehört vorallem Dosennahrung. Wenn ihr Fleisch kauft, dann weißes, fettarmes Fleisch und nicht die roten wie Rind oder Lamm. Bei Olivenöl entscheidet ihr euch für die kaltgepressten Sorten. Süßigkeiten lasst ihr natürlich links liegen, weil ihr wisst, dass sie voller Zucker sind. Cola wird selbstverständlich gegen eine natürliche Apfelsaftschorle ausgetauscht. Beim schlendern durch den Supermarkt bleibt ihr im Obst- und Gemüsebereich stehen und kauft euch eine Auswahl an frischen Produkten. Es kann auch tiefgefrorener Spinat sein, denn der ist besser als sein Ruf.
Bisher noch weitgehend unbekannt sind Goji Beeren. Diese Beeren Art ist ausgesprochen vitaminhaltig und werden vorallem von dem Volk der Hunzas konsumiert, die für ihre lange Lebenserwartung bekannt sind.
Ein besonderer Tip sind natürlich auch Chinesische Rezepte, aus denen sich fast immer eine gesunde und nahrhafte Speise zubereiten läßt.
Gute Beratung ist der Anfang einer gesunden Ernährung
In heutigen Zeiten ist es durchaus schwerer geworden, sich gesund zu ernähren und dabei flexibel zu bleiben. Man muss einfach wissen, wie, wo und wann man was isst, um sicher gehen zu können, dass man nicht irgendwann unter seinem Ernährungsverhalten leiden muss. Um das zu garantieren, gibt es viele Programme und Diäten, die einem dabei helfen.
Leider ist es trotz des Bildungsstandard in Deutschland immer noch schwierig, an die richtigen Informationen zu kommen. Während Frauen zumeist falschen Schönheitsidealen hinterherrennen und dabei vernachlässigen, dass eine Diät nicht immer zweifelsohne gesund ist, haben viele Übergewichtige gar keine Ahnung davon, wie sich eine gesunde Ernährung überhaupt zusammensetzt. Messehostessen und Models ernähren sich fortan nur noch von Apfel und Zwieback, weil weniger Fett drin ist. Informationsmangel ist hier das Stichwort- selbst in Zeiten, wo die Diskussion um Gesundheit und Ernährung schon eine politische Ebene erreicht hat.
Ein Freund von mir, Klaas, arbeitet in einem Vertrieb für Telefonanlagen. Seine Mitarbeiter und Kollegen haben den Wahn um richtige Ernährung auch schon mitbekommen, und meinen, diversen Diäten nachzugehen. Neben der Wartung von dieser oder jener Telefonanlagen werden da Rezepte ausgetauscht und Tipps vergeben- leider nur nicht die richtigen.
Wenn sich jemand also mal näher informieren möchte, sollte man das – nicht von einem Quacksalber-Kopierer aus dem Netz geklaut – lieber bei einem Experten machen. Ernährungswissenschaftler und -berater gibt es heutzutage genügende. Ein richtiger Arzt kann in jedem Falle besser helfen und einen gesunden Ernährungsplan aufstellen.
Die häufigsten Fehler beim Thema gesunde Ernährung (Fortsetzung)
Hier nun die häufigsten Irrtümer beim Thema Ernährung:
Rohkost ist gesund:
Dies ist bislang nicht erwiesen. Im Gegenteil, viele Menschen leiden nach dem Verzehr von Rohkost Produkten und Körnern an heftigen Verdauungsbeschwerden, was sich auf bakterielle Zersetzungsprozesse im Darm zurückführen lässt. Dafür verantwortlich sind giftige Alkohole die beim Gährungsprozess im Magen-Darm-Trakt entstehen und eine hervorragende Nahrungsgrundlage für Pilze und Bakterien sind, die auf lange Sicht das Immunsystem im Darm schädigen können.
Light Cola und künstlicher Zucker macht schlank:
Nein ganz im Gegenteil. Es löst Hungergefühle aus und animiert den Konsumenten mehr Nahrung zu sich zu nehmen, wodurch man unterm Strich mehr Kalorien zu sich nimmt als sonst. Nur wenn man sein Hungergefühl im Griff hat, können Light Cola und andere mit künstlichen Süßungsmitteln gesüßte Produkte ihre Wirkung entfalten und wirklich schlank machen.
„Zuckerfrei“ heißt „ohne Zucker“:
Es gibt neben unserem üblichen Haushaltszucker noch verschiedene Zuckerarten – Traubenzucker, Fruchtzucker, Malzzucker, Milchzucker usw. Der Gesetzgeber hat in der Zuckerartenverordnung jedoch lediglich die Saccharose, also den Rohr- bzw. Rübenzucker, als Zucker definiert. Alle weiteren Sorten sind dementsprechend kein Zucker. Die Lebensmittel, die mit ihnen hergestellt werden, können daher als „zuckerfrei“ verkauft werden.
Vitamin C schützt hilft uns bei Erkältungen
Diese Behauptung des Nobelpreisträgers Linus Pauling konnte selbst in sorgfältig durchgeführten Studien nicht bestätigt werden, aber wir glauben eben halt gern daran.
Spinat ist besonders gesund, weil es besonders viel Eisen enthält:
Dies ist falsch und beruht auf einen Berechnungsfehler eines schweizer Physiologen. Er ermittelte den Eisengehalt in 100g getrocknetem Spinat und kam auf Satte 35mg Eisen. Allerdings besteht Spinat aus 90% Wasser und somit müsste man 1kg Spinat essen, um 35mg Eisen zu sich zu nehmen. Ein einfacher Übertragungsfehler, unter dem Kinder heute noch leiden müssen.
Light-Produkte helfen beim Abnehmen
Bei diesen „abgespeckten“ Nahrungsmitteln wird Fett durch den Ersatzstoff Olestra vertreten. Doch Studien zeigten, dass der Hunger nur auf einen späteren Zeitpunkt verschoben und dann noch mehr gegessen wird. Diese Produkte machen also nur den Geldbeutel leichter.
Margarine hat weniger Kalorien als Butter:
Eine klassische Fehlinformation, schließlich ist der Kaloriengehalt von Margarine und Butter fast identisch:
100 g Butter enthalten im Schnitt 754 Kalorien, 100 g Margarine im Schnitt 722 Kalorien.
Nichts essen, lässt einen besonders schnell abnehmen:
Ganz klares nein! Da unser Körper energietechnisch noch steinzeitlich denkt, schaltet er sofort auf Sparflamme und versucht die vorhandenen Fettreserven solange zu halten wie möglich und neu zugeführte Nahrung sofort zu einzulagern. Besser ist eine ausgewogene und kalorienarme Ernährung, denn damit trickst man den Körper regelrecht aus. Er muss weiterhin arbeiten, um die Nahrung zu verdauen und das wiederum kostet Kalorien und führt zur Gewichtsabnahme. Und zwar schneller, als wenn man gar nichts isst!
Stevia ist stark im Kommen
Eine kleine Pflanze aus Paraguay könnte bald Diabetikern und übergewichtigen Menschen neuen Lebensmut geben. Die Rede ist von Stevia. Sie senkt nachweislich den Blutzuckerspiegel, hat keine Kalorien, verhindert die Entstehung von Karies und ist dazu noch 300 mal süßer als Zucker. Außerdem senkt es den Blutdruck. Den Geschmack beschreiben viele ähnlich dem synthetischem Süßstoff mit einem lackritartigem Nachgeschmack.
Klingt eigentlich schon zu schön, um wahr zu sein. Allerdings ist sie nichts neues. Stevia ist schon seit Jahrhunderten bekannt und wird seit vielen Jahrzehnten in Amerika, Japan, Malaysia, Korea, China oder Thailand und vielen anderen Teilen der Welt als natürliches Süßungsmittel verwendet. Doch Stevia ist in Deutschland (noch) nicht als Lebensmittelzusatz zugelassen – ein Umstand den wir der Zuckerindustrie zu verdanken haben, schließlich geht es hier auch um sehr viel Geld und nicht nur um die Gesundheit der Bürger.
Offiziell wurde Stevia in der EU noch nicht zugelassen, weil Versuche an Ratten gezeigt haben, dass Stevia die Fruchtbarkeit der männlichen Ratten beeinträchtigte. Allerdings wird in dem Zussamnahng gerne vergessen, dass es sich dabei um wahnsinnig hohe Dosen gehandelt hat. Um solch eine hohe Dosis bei einem Menschen zu erhalten, müsste derjenige sein halbes Körpergewicht als Steviazucker zu sich nehmen. Dass dies nicht möglich ist, dürfte jedem wohl klar sein. Trotz allem hat die Zuckerindustrie und auch die Industrie für syntethischen Zucker es bisher erfolgreich geschafft die Zulassung von Stevia als Nahrungsmittel zu verhindern bzw. den Zulassungsprozess zu verzögern.
Allerdings ist bereits eine positive Entwicklung zu verspühren. Wenn alle neuen Zulassungsmaßnahmen erfolgreich sind, und darauf deutet im Moment alles hin, so wird Stevia im Frühjahr 2010 wohl als Lebensmittel zugelassen werden und ab 2011 in den Regalen der Supermärkte auch bei uns zu haben sein.
Wer allerdings nicht solange warten will, der bekommt Stevia auch in Reformhäusern oder auch im Internet. Dort wird es aber als Kosmetika oder Badezusatz verkauft, „dass gut schmeckt“, da ein Verkauf als Lebensmittel offiziell noch nicht legal ist bei uns.
Mehr Infos und Diskussionen dazu gibt es hier
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