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	<title>Kommentare zu: Interview mit Frau Sabine Segerer vom naked food Blog</title>
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		<title>Von: Werner S.</title>
		<link>http://gesundessen.wordpress.com/2008/07/14/interview-mit-frau-sabine-segerer-vom-naked-food-blog/#comment-122</link>
		<dc:creator>Werner S.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 15:31:21 +0000</pubDate>
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		<description>Als über 60-Jähriger gehöre ich einer Generation an, die es meist nicht gelernt hat, selbst zu kochen. Das überlassen wir meist unseren Ehefrauen. Aber selbst das ist ja heute nicht immer einfach. Wenn ich mich selbst versorgen musste, was immer wieder vorkam, so war - auch aus Zeitgründen und weil ich einen größeren Aufwand für Essen nie für nötig hielt - Einfachessen angesagt, z.B. Lauchsuppe, in die gekochte Nudeln oder Reis gegeben wurde, dazu z.B ein oder zwei Eier, in paar Scheiben einer Dauerhartwurst und Standardgewürze. 

Wenn ich nun sehe, wie die Blogbetreiberin, Frau Segerer, sich mit Liebe und Hingabe dem Essen widmet, so finde ich das durchaus großartig, vor allem im Hinblck darauf, dass immer mehr Leute sich der Fastfood-Welle anschließen bzw. es ihnen gar nichts ausmacht, chemische, behandelte und denaturierte Lebensmittel zu komsumieren, wie es unsere Supermarkt- und Discounter-Welt so mit sich bringt. Die Quittung dafür wird uns wohl irgendwann präsentiert, meistens in Form von Krankheiten, mit denen wir nicht gerechnet hätten. Da also - auf die Dauer - ungesundes Essen krank machen kann, ist alles zu begrüßen, was der Bevölkerung etwas die Augen öffnen könnte. 

Dazu gehört auch der Hinweis auf die &quot;Trennkost&quot;. Ich selbst bin bereits in den 60er Jahren durch Eltern und Verwandte damit konfrontiert worden. Längere Zeit habe ich sie auch erfolgreich eingehalten. Wenn man davon überzeugt ist, bereitet es keine zu großen Schwierigkeiten, Eiweiß- und Kohlehydrat-Nahrung zu &quot;trennen&quot;. Die Belohnung dafür ist meist ein weniger &quot;schwerer&quot; Magen und mit der Zeit wohl auch eine gewisse Abnahme. 

Der Wunsch von Frau Segerer, zu wissen, was z.B. so eine Avokado in unserem Körper &quot;anrichtet&quot;, ist sehr verständlich; ich würde ihn gern auf andere, möglichst alle Lebensmittel angewandt wissen. Was richten also die Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, in unserem Körper an, die gesunden wie auch die ungesunden? 

Ich selbst bin erst vor wenigen Tagen wieder auf das Problem &quot;Acrylamid&quot; gestoßen, als ich im Unternet sehen wollte, ob die Nahrungsmittelindustrie auf den Alarm reagiert hat, der vor einigen Jahren in den Medien für Aufregung sorgte. Bekanntlich entsteht dieser höchstwahrscheinlich krebsauslösende Stoff beim Backen, Rösten usw. von mehlhaltigen Stoffen, also unseren Grundnahrungsmitteln. Ich selbst habe wohl die Quittung dafür bekommen, da ich Knäckebrot eines bestimmten Discounters jahrzehntelang in Unmengen aß. Ich glaubte bis zu diesem Zeitpunkt damit meinem Körper etwas Gutes anzutun. 

Wenn &quot;Naked food&quot; - man könnte auch sagen Naturnahrung, natürliches Essen, reines Essen - dazu beiträgt, dem selbst zubereiteten Essen wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken und den industriell hergestellten Nahrungsmitteln kritischer gegenüberzutreten, wäre schon viel gewonnen. Das sagt sich natürlich leicht, ist es doch auch mit Kosten verbunden. Aber es sollte uns zu denken geben, dass kein anderes europäisches Volk so wenig Geld fürs Essen in die Hand nimmt wie die Deutschen. 

Somit gibt der schon aus dem 19. Jahrhundert stammende Satz doch zum Grübeln Anlass, der auch im Blog erwähnt wird: 

&quot;Der Mensch ist, was er isst&quot; (Feuerbach)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als über 60-Jähriger gehöre ich einer Generation an, die es meist nicht gelernt hat, selbst zu kochen. Das überlassen wir meist unseren Ehefrauen. Aber selbst das ist ja heute nicht immer einfach. Wenn ich mich selbst versorgen musste, was immer wieder vorkam, so war &#8211; auch aus Zeitgründen und weil ich einen größeren Aufwand für Essen nie für nötig hielt &#8211; Einfachessen angesagt, z.B. Lauchsuppe, in die gekochte Nudeln oder Reis gegeben wurde, dazu z.B ein oder zwei Eier, in paar Scheiben einer Dauerhartwurst und Standardgewürze. </p>
<p>Wenn ich nun sehe, wie die Blogbetreiberin, Frau Segerer, sich mit Liebe und Hingabe dem Essen widmet, so finde ich das durchaus großartig, vor allem im Hinblck darauf, dass immer mehr Leute sich der Fastfood-Welle anschließen bzw. es ihnen gar nichts ausmacht, chemische, behandelte und denaturierte Lebensmittel zu komsumieren, wie es unsere Supermarkt- und Discounter-Welt so mit sich bringt. Die Quittung dafür wird uns wohl irgendwann präsentiert, meistens in Form von Krankheiten, mit denen wir nicht gerechnet hätten. Da also &#8211; auf die Dauer &#8211; ungesundes Essen krank machen kann, ist alles zu begrüßen, was der Bevölkerung etwas die Augen öffnen könnte. </p>
<p>Dazu gehört auch der Hinweis auf die &#8222;Trennkost&#8220;. Ich selbst bin bereits in den 60er Jahren durch Eltern und Verwandte damit konfrontiert worden. Längere Zeit habe ich sie auch erfolgreich eingehalten. Wenn man davon überzeugt ist, bereitet es keine zu großen Schwierigkeiten, Eiweiß- und Kohlehydrat-Nahrung zu &#8222;trennen&#8220;. Die Belohnung dafür ist meist ein weniger &#8222;schwerer&#8220; Magen und mit der Zeit wohl auch eine gewisse Abnahme. </p>
<p>Der Wunsch von Frau Segerer, zu wissen, was z.B. so eine Avokado in unserem Körper &#8222;anrichtet&#8220;, ist sehr verständlich; ich würde ihn gern auf andere, möglichst alle Lebensmittel angewandt wissen. Was richten also die Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, in unserem Körper an, die gesunden wie auch die ungesunden? </p>
<p>Ich selbst bin erst vor wenigen Tagen wieder auf das Problem &#8222;Acrylamid&#8220; gestoßen, als ich im Unternet sehen wollte, ob die Nahrungsmittelindustrie auf den Alarm reagiert hat, der vor einigen Jahren in den Medien für Aufregung sorgte. Bekanntlich entsteht dieser höchstwahrscheinlich krebsauslösende Stoff beim Backen, Rösten usw. von mehlhaltigen Stoffen, also unseren Grundnahrungsmitteln. Ich selbst habe wohl die Quittung dafür bekommen, da ich Knäckebrot eines bestimmten Discounters jahrzehntelang in Unmengen aß. Ich glaubte bis zu diesem Zeitpunkt damit meinem Körper etwas Gutes anzutun. </p>
<p>Wenn &#8222;Naked food&#8220; &#8211; man könnte auch sagen Naturnahrung, natürliches Essen, reines Essen &#8211; dazu beiträgt, dem selbst zubereiteten Essen wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken und den industriell hergestellten Nahrungsmitteln kritischer gegenüberzutreten, wäre schon viel gewonnen. Das sagt sich natürlich leicht, ist es doch auch mit Kosten verbunden. Aber es sollte uns zu denken geben, dass kein anderes europäisches Volk so wenig Geld fürs Essen in die Hand nimmt wie die Deutschen. </p>
<p>Somit gibt der schon aus dem 19. Jahrhundert stammende Satz doch zum Grübeln Anlass, der auch im Blog erwähnt wird: </p>
<p>&#8222;Der Mensch ist, was er isst&#8220; (Feuerbach)</p>
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		<title>Von: équilibriste</title>
		<link>http://gesundessen.wordpress.com/2008/07/14/interview-mit-frau-sabine-segerer-vom-naked-food-blog/#comment-104</link>
		<dc:creator>équilibriste</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 11:06:01 +0000</pubDate>
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		<description>Bine hat bei der Ernährung ihren Weg gefunden, und den stellt sie auf ansprechende Weise in ihren Blog vor - als Anregung, nicht als das einzig Wahre. Klasse!

lg, nicole</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bine hat bei der Ernährung ihren Weg gefunden, und den stellt sie auf ansprechende Weise in ihren Blog vor &#8211; als Anregung, nicht als das einzig Wahre. Klasse!</p>
<p>lg, nicole</p>
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