Früher hatten Gewürze eine viel größere Bedeutung als heute. Um Gewürze wurden Kriege geführt, sie waren als Tauschwaren beliebt und wer ein Handelsmonopol erkämpfen konnte, war reich und angesehen. Entlang der Salz- und Seidenstraße von Asien nach Europa wurden immer auch viele Gewürze transportiert. Von Pfeffer über Zimt und Curry bis zum teuresten aller Gewürze, dem Safran. In der Kolonialzeit bekämpften sich die Europäer um ihre Vormachtstellung in den kolonien und nicht selten ging es hier auch um den Gewürzhandel.
In der heutigen Zeit ist es nicht mehr so leicht vorstellbar, doch Gewürze spielten damals eine andere Rolle als heute. Erstens wurden sie in viel größeren Mengen zum Kochen verwendet und außerdem hatten sie auch eine medizinische Bedeutung. Innerlich zur Einnahme oder äußerlich als Cremes, Essenzen oder Umschläge. Kräuter spielten in jedem Bereich des Lebens eine Rolle. Auch als Grundlage für Parfums waren sie natürlich unersetzlich.
Viele Pflanzen und Kräuter sind heute nur noch in wenig zugänglichen Gegenden Asiens zu finden und nur noch wenige Menschen haben die Kenntnis über Wirkung, Zubereitung und Dosierung. Es wäre wirklich schön, wenn wir die Tradition weiter fortsetzen würden und den Gewürzen wieder etwas mehr Beachtung schenken würden. Die Indische oder Persische Küche zum Beispiel, die wir so sehr mit Curry in Verbindung bringen, oder die Afrikanische Küche, die kaum einer von uns überhaupt kennt, hat so viele interessante Geschmacksrichtungen, dass es schade ist, dass viele von uns tagein tagaus nur mit Slaz und Peffer würzen.

Leben ohne Gewuerze haette keinen Spass gemacht. Man braucht immer einbisschen Salz und Pfeffer, schmeckt das essen gar nicht. So ist es auch im Leben.
LG