Ich möchte nicht wissen, was sich unsere Kollegen von der Ballermann-Fraktion so im Urlaub alles in den Rüssel kippen, aber Sangria ist das nicht. Diese Sangrias, die fertig im Handel erhältlich sind oder zur Grillparty in Erinnerung an den letzten Spanienurlaub gepanscht werden, haben mit dem Originalgetränk nichts mehr gemeinsam.
Die echte Sangria muss etwa ein Tag vor dem Genuss zubereitet werden. Man nimmt dafür einen trockenen Rotwein, zum Beispiel einen Rioja und gibt ihn in eine große Karaffe. Pro Liter brauchen wir nun eine Orange, eine Limette oder Zitrone und einen sauren Apfel. Die Früchte werden nicht entgegen der landläufigen Meinung kleingeschnitten, sondern im Ganzen in die Sangria gegeben und nur an einigen Stellen vorher eingeritzt. Wenn der Hals der Karaffe zu klein ist, muss man natürlich die Früchte halbieren. Bei Orange und Zitrone ist es besonders wichtig die Schale vorher gut zu reinigen, damit keine Pestizide in die Sangria gelangen. Am Ende gibt man einen Schuss Cointreaux hinzu und lässt die Sangria nun für einen Tag ruhen. Kurz vor dem servieren der Sangria gibt man noch eine kleine Flasche Zitronenlimonade hinzu. Wie man möchte kann man Eiswürfel ins Glas tun oder die Sangria bei Raumtemperatur genießen, was ich empfehlen würde, da so der Geschmack am besten ist, die Früchte aber bleiben in jedem Fall in der Karaffe, denn sie haben im Glas nichts zu suchen.

Hallo,
wir haben Sie verlinkt, leider können wir im Gegenzug dazu keine Empfehlung in Ihrer Liste finden.
Viele Grüße
myreform.de